"Zufällig schwul" Sam Smith hatte sein Coming-Out mit elf Jahren

Sam Smith: Abräumer bei den diesjährigen Brit Awards. Mehr Bilder des Sängers in der Galerie. Foto: Joel Ryan/Invision/AP

Sam Smith geht offen mit seiner Homosexualität um - und das schon sehr lange. Bereits in jungen Jahren hatte er sein Coming-Out. Doch das bedeutete für den "Grammy"-Abräumer eine alles andere als einfache Schulzeit.

 

London - Bereits mit elf Jahren hatte Musiker Sam Smith (22, "Stay With Me") sein Coming-Out. Zwar habe seine Familie ihn stets unterstützt, wie "The Sun" ihn aus einer Rede im Londoner Metro Centre zitiert. Seine Schulzeit sei aber alles andere als einfach gewesen. Obwohl das Coming-Out einige Menschen zum Schweigen gebracht habe, sei das Mobbing trotzdem weiter gegangen. "Ein paar Jungs aus einer anderen Schule haben mir auf dem Weg zur Bahnstation Beleidigungen hinterher gerufen", erinnert sich der Abräumer der diesjährigen Grammy-Verleihung. "Ich habe es gehasst, dass meine Freunde das mit anhören mussten."

Viele Briten würden glauben, dass für Homosexuelle heute alles okay sei. "Das ärgert mich", so Smith weiter." Die Gesellschaft sei noch weit entfernt davon. "Es steht noch ein langer Weg bevor." Auch in den USA und den anderen Ländern. Er würde beispielsweise nicht nach Russland gehen. "Ich habe dort Fans, aber die Art, wie Homosexuelle dort behandelt werden, ist entsetzlich."

Der Musiker, der zufällig schwul ist

Doch während Smith gerne und sehr offen über seine Sexualität spricht, soll bei ihm weiter die Musik im Mittelpunkt stehen: "Ich bin Sam Smith, der Sänger, der zufälligerweise schwul ist, nicht Sam Smith, der schwule Sänger", erklärt er während der Rede für eine Charity-Organisation, die homosexuelle Jugendliche unterstützt, weiter. "Die Leute hören meiner Musik zu, nicht meiner Sexualität."

 

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