Zu abhängig vom Polen FC Bayern: Backup für Lewandowski muss her

Robert Lewandowski: Vor allem Real Madrid buhlt fleißig um die Dienste des polnischen Stürmerstars in Diensten des FC Bayern. Foto: firo/Augenklick

Der FC Bayern ist das Non-Plus-Ultra im deutschen Vereinsfußball - und doch macht die Redaktion von "bwin" in ihrer Analyse unmittelbar vor Start der neuen Bundesliga-Saison Schwachpunkte aus.

München - Experten und Fans sind auch vor der neuen Bundesliga-Saison sicher, dass der FC Bayern am Ende wieder ganz oben steht - und unter Carlo Ancelotti womöglich sogar das Triple gewinnt. Klar ist: Der deutsche Rekordmeister ist das Non-Plus-Ultra im deutschen Vereinsfußball, besticht durch die größte Finanzkraft, verfügt über den besten Kader und hat mit dem Italiener auch einen der besten Trainer.

Das Ziel ist - insgeheim - klar: Nach vier Meisterschaften, drei Pokalsiegen und fünf Halbfinal-Teilnahmen in der Champions League in Serie soll wie 2013 wieder das Triple her. Mit Blick auf dieses Saisonziel hat sich die Redaktion des Wettanbieters "bwin" das Gesamtkonstrukt FC Bayern 2016/2017 angeschaut - und in Sachen Personal ein entscheidendes Problem ausgemacht.

Im Angriff ist der FC Bayern demnach zu sehr von Robert Lewandowski und dessen ausgezeichneter Stürmerqualitäten abhängig. Der 27-Jährige muss demnach in den entscheidenden Spielen dabei sein.

 

"Dass Thomas Müller als möglicher Ersatz auch mal in ein Leistungsloch fallen kann, zeigte er bei der Europameisterschaft in Frankreich. Lewandowski ist nicht zu ersetzen", schreibt die "bwin"-Redaktion. Also sollten die Verantwortlichen schnellstmöglich nach einem entsprechenden Backup für den Polen suchen - gerade für die so genannten leichteren Partien oder die weniger anspruchsvollen Phasen der kommenden Spielzeit.


 

"Nur wenn der polnische Nationalspieler in Top-Form ist und mit voller Fitness in die wichtigen Champions-League-Partien gehen kann", hilft er dem FC Bayern richtig - und ist sein Geld wert. Sein momentaner Marktwert liegt laut "transfermarkt.de" bei 75 Millionen Euro.

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Zweite nicht zu vernachlässigende Problematik: Trainer Carlo Ancelotti ist noch neu im Verein und in der Bundesliga. "Ein Trainerwechsel ist natürlich immer die Möglichkeit für eine Verbesserung der Gesamtsituation, birgt jedoch auch das Risiko funktionierende Strukturen zu zerschlagen", schreibt die "bwin"-Redaktion.

Die mögliche Top-Elf des FC Bayern

Sobald der FC Bayern alle Spieler aus seinem Kader zur Verfügung hat, ist er kaum zu schlagen. Auf fast allen Positionen hat er das beste Spielermaterial zur Verfügung. Gerade die Abwehr könnte zu einem echten Bollwerk werden. Manuel Neuer, Philipp Lahm, Mats Hummels, Jerome Boateng und David Alaba – das ist das Beste, was der weltweite Vereinsfußball zu bieten hat.

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Unmittelbar davor bestechen Arturo Vidal, Renato Sanches, Xabi Alonso und Thiago als herausragende Sechser respektive Spielmacher.

Die Offensive ist ohnehin ein Schmuckstück. Gleich vier Spieler haben auf den Außenpositionen Weltklasse-Niveau: Douglas Costa, Franck Ribéry, Arjen Robben und Kingsley Coman.

Und Robert Lewandowski ist aktuell wohl der beste zentrale Stürmer der Welt...

 

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