Zehn Jahre Haft drohen Wieder kein Urteil im Hunde-Prozess um Amber Heard

Weil Johnny Depp und Amber Heard die Quarantäne-Bestimmungen Australiens verletzt haben, drohen der Schauspielerin zehn Jahre Haft. Foto: dpa

In einem Gericht in Australien geht es wieder um die Hunde von Johnny Depp. Theoretisch könnte es für das Frauchen, Depps Frau, bis zu zehn Jahren Haft geben.

 

Sydney - Die Terrier Boo und Pistol von US-Schauspieler Johnny Depp haben am Montag erneut ein australisches Gericht beschäftigt. Ob Frauchen Amber Heard, Depps Frau, wegen Verletzung strikter Quarantäne-Bestimmungen verurteilt wird, bleibt aber zunächst weiter unklar. Der Fall wurde vertagt. Theoretisch könnte sie zu zehn Jahren Haft verurteilt werden.

Die Vorgeschichte: Depp war im Frühjahr zum Filmen in Australien und hatte im Privatjet sowohl seine Frau als auch die beiden Terrier mitgebracht. Australien hat wegen seiner einzigartigen Flora und Fauna aber strikte Einreisebestimmungen für Tiere aller Art. Die beiden hatten aber keine Lizenz. Schlagzeilen machte der Fall, als der australische Agrarminister Barnaby Joyce drohte, die Hunde einschläfern zu lassen.

Heard wurde angeklagt. Sie erschien selbst nicht vor dem Gericht in Southport an der Ostküste. Ihre Anwältin Paula Morreau bat den Richter, die Verhandlung noch einmal um zwei Wochen zu verschieben, wie die Zeitung "Brisbane Times" berichtete. Er willigte ein. Am 16. November geht es weiter.

 

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