Zehn Jahre Bauzeit und 798 Millionen Euro teuer Heute wird die Elbphilharmonie eröffnet

"One day to go" stand gestern noch auf die Elbphilharmonie projeziert: Ab heute ist das neue Wahrzeichen Hamburgs eröffnet. Foto: dpa

Sie ist sehr teuer, sehr groß und jetzt schon sehr beliebt: Die Elbphilharmonie in Hamburg. Nach zehn Jahren Bauzeit eröffnet das neue Wahrzeichen heute offiziell. Die AZ stellt das Bauwerk vor.

 

Hamburg - Nach zehn Jahren Bauzeit ist es soweit: Nach jahrelangen Querelen, einer Kostensteigerung von 77 auf 789 Millionen und einer Verspätung von sieben Jahren wird heute abend die Elbphilharmonie eröffnet.

Bundespräsident Joachim Gauck und Kanzlerin Angela Merkel besuchen das Eröffnungskonzert. Nach einem Festakt geht das NDR Elbphilharmonie Orchester unter Leitung von Chefdirigent Thomas Hengelbrock auf eine musikalische Reise von der Renaissance zur Gegenwart.

Auf dem Programm stehen Werke von Beethoven, Wagner, Cavalieri, Liebermann, Messiaen, Praetorius und Wolfgang Rihm. Unter den Mitwirkenden ist auch der Chor des Bayerischen Rundfunks.

Japanischer Akustik-Spezialist im Einsatz

Der Saal mit 2100 Plätzen ist ähnlich wie die Berliner Philharmonie nach dem Weinberg-Prinzip gebaut, mit einer Bühne in der Mitte, von terrassenförmigen Rängen umgeben - nur viel höher und viel steiler. Dank der Akustik des Japaners Yasuhisa Toyota, der die spektakuäre Innenverkleidung der „Weißen Haut“ entworfen hat, sollen die Besucher von allen Plätzen gleich gut hören können.

Zu hören und zu sehen ist die Eröffnung ab 18.30 Uhr im NDR Fernsehen, auf BR-Klassik (mit Video-Stream) und Youtube.

 

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