Zahlen rückläufig Bund geht von 166.000 Erstanträgen auf Asyl 2018 aus

Flüchtlinge im Grenzdurchgangslager Friedland in Niedersachsen. Foto: Swen Pförtner/dpa

Berlin - Die Bundesregierung rechnet für das laufende Jahr mit insgesamt 166.000 Erstanträgen auf Asyl. Das sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums der Deutschen Presse-Agentur.

 

Zuvor hatte die "Bild am Sonntag" (BamS) über die Zahlen aus der Zuwanderungsberechnung der Bundesregierung berichtet. Gegenüber 2017 bedeutet das einen Rückgang: Im Vorjahr haben 198.317 Menschen erstmals in Deutschland Asyl gesucht.

Dass die Bundesregierung unter der im Koalitionsvertrag vereinbarten Obergrenze für die Zuwanderung von 180.000 bis 220.000 Menschen bleiben würde, hatte sich bereits seit einiger Zeit in der monatlichen Asylstatistik abgezeichnet.

Unter den Migranten sind laut Bams auch rund 30.000 in Deutschland geborene Flüchtlingsbabys im Alter von unter einem Jahr. Sie werden wie ihre Eltern als Erstantragsteller auf Asyl registriert.

 

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