Yvette, Tevanette und Diamilla betroffen Apotheken-Rückruf: Drei Antibabypillen betroffen

Die betroffenen Antibabypillen haben zwar ihre Wirkung nicht verloren, sollten aber dennoch zurück in die Apotheke gebracht werden. Foto: dpa

Verschiedene Antibabypillen der Pharmaunternehmen Ratiopharm, Teva und Puren Pharma sind aktuell von einer großen Rückrufaktion auf Apotheken-Ebene betroffen. Grund ist unter anderem ein Problem mit der Haltbarkeit.

 

Mädels, gut aufgepasst! Insgesamt drei verschiedene Pillensorten sind aktuell Teil einer großen Rückrufaktion auf Apotheken-Ebene. Betroffen sind diverse Präparate mit dem Wirkstoff Desogestrel zur Schwangerschaftsverhütung.

Bei der Antibabypille Diamilla wurden im Rahmen von Stabilitätsuntersuchungen festgestellt, dass das Haltbarkeitsdatum von 36 Monaten nicht für alle Chargen gewährleistet werden kann.

Bei den Präparaten Yvette und Tevanette wurde eine Abweichung der chemischen Reinheit festgestellt.

Betroffene Chargen im Überblick

Die Chargen 9758201, 9758218 und 9758230 der Pille 'DIAMILLA 75 MIKROGRAMM' sowie die Chargen 9326074, 9326080 und 9326097 von 'YVETTE RATIOPHARM 75UG' sollten alsbald ihren Weg zurück in die Apotheke finden. Ebenfalls von der Rückruf-Aktion betroffen sind die Chargen 9327116, 9327122 und 9327139 der Pille "TEVANETTE".

Handlungsempfehlung

Bei diesem Rückruf handelt es ausdrücklich sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Frauen, die aktuell die Pille einer betroffenen Charge nehmen, sollen die Einnahme keinesfalls selbstständig abbrechen – vielmehr raten die Pharmaunternehmen dazu, sich beim Frauenarzt oder in der Apotheke beraten lassen. Ein Verhütungsschutz ist zu jedem Zeitpunkt gegeben.

 

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