Wunschkandidat von Correa Regierungskandidat Lenín Moreno gewinnt Stichwahl in Ecuador

Hat die Wahl in Ecuador knapp gewonnen: Der Kandidat der Linken, Lenín Moreno. Foto: Dolores Ochoa/AP/dpa

Der Wunschkandidat seines Vorgängers hat die Wahl in Ecuador knapp gewonnen: Lenín Moreno liegt nach Auszählung fast aller Stimmen knapp vorne.

 

Quito - Der linke Politiker Lenín Moreno hat die Stichwahl um das Präsidentenamt in Ecuador gewonnen. Auf Moreno entfielen 51,07 Prozent der Stimmen, während der konservative Kandidat Guillermo Lasso nach Angaben der Wahlkommission vom Sonntag auf 48,93 Prozent kam. Bis dahin waren bereits 94 Prozent der Stimmen ausgewertet worden.

Moreno (64) steht für eine Fortführung der sozialen Reformen seines Vorgängers Rafael Correa. Er werde nicht ruhen, bis alle Ecuadorianer über eine Wohnung verfügten und der Analphabetismus im Andenland vollständig beseitigt worden sei, sagte Moreno am Sonntagabend (Ortszeit) in Quito vor seinen Anhängern.

Gleichzeitig rief er zu einem friedlichen Zusammenleben auf: "Wir werden mit weniger Konfrontation und mehr Toleranz regieren".

 

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