Wortführer beim FC Bayern Hummels erklärt Gegnern, wie sie Bayern schlagen können

, aktualisiert am 15.02.2018 - 17:36 Uhr
Harte Zweikämpfe: Guido Burgstaller (li.) vom FC Schalke und Mats Hummels vom FC Bayern. Foto: sampics/Augenklick

Mats Hummels ist der Wortführer beim FC Bayern - und fürchtet um die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Bundesliga. Und zwar wegen der Dominanz eben seiner Bayern. Jetzt erklärte der Weltmeister anhand des Beispiels FC Schalke, wie die Gegner den Münchnern im besten Fall begegnen.

München - 18 Punkte Vorsprung - was die Fans des FC Bayern freuen dürfte, ist ein Wettbewerbsnachteil der Bundesliga im internationalen Vergleich.

Doch: Wie den Bayern beikommen? Wie ihnen fußballerisch begegnen, um überhaupt eine Chance gegen München zu haben? Ausgerechnet ein Spieler des FC Bayern selbst gab nun Hilfestellung: Weltmeister Mats Hummels.

Mats Hummels verweist auf FC Schalke

Der Innenverteidiger verwies auf den jüngsten Gegner, den FC Schalke. "Sie haben das im Pressing, im Anlaufverhalten richtig gut gemacht, uns vor ganz große Probleme gestellt", sagte der Nationalspieler. "Schalke hat Eins-gegen-eins über den ganzen Platz gespielt, unheimlich laufintensiv und diszipliniert. Da ist es für jede Mannschaft der Welt schwer dagegen anzukommen."

Schalke besann sich demnach nicht darauf, im Raum zu verteidigen, sondern stresste mit direkten Duellen jeden einzelnen Bayern-Spieler. Es ist wohl gemerkt eine intensive Taktik, für die die Mannschaften erstmal die physischen Vorausetzungen mitbringen müssen. Hummels lobte indes einen weiteren Gegner.

Mats Hummels sorgt sich um Attraktivität der Bundesliga

"Wir haben ja schon alle Paderborn gelobt, es war beeindruckend zu sehen, dass eine Drittliga-Mannschaft so spielt", meinte er zum ungleichen Duell im DFB-Pokal. "Sollte ich mal Trainer werden und der krasse Außenseiter sein, werde ich mutig agieren und mich nicht hinten reinstellen."

Auch Hummels sorgt sich indes um die Attraktivität der Bundesliga angesichts der erdrückenden Dominanz seiner Bayern. "Ich denke, dass es der Bundesliga definitiv fehlt, dass eine zweite oder dritte Mannschaft richtig konstant punkten kann", hatte er kürzlich in einem Interview mit RTL NITRO gesagt. "Das wird hoffentlich aus Fansicht, aber auch aus Wettkämpfersicht wieder anders." Vielleicht nimmt ja der eine oder andere Kontrahent seine Ratschläge in die jeweilige Taktik gegen die Münchner mit auf.

 

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