Wohnung in Moosach Selbstlöschversuch gescheitert: Brand endet trotzdem glimpflich

Durch die starke Rauchentwicklung und den Feuermelder wurden die Nachbarn auf den Brand in Moosach aufmerksam (Symbolbild). Foto: Achim Scheidemann/dpa

Bei einem Wohnungsbrand in Moosach musste bei einer Mutter (34) mit ihren beiden Töchtern (13 und 14) Überzeugungsarbeit geleistet werden, die brennende Wohnung zu verlassen. 

Moosach - In der Nacht zum Donnerstag kam es gegen 2.20 Uhr in der Pfeilschifterstraße in einem Achtfamilienhaus zu einem Brand. Die Mieterinnen versuchten daraufhin selbst das Feuer zu löschen. Durch die starke Rauchentwicklung und das Piepen des Feuermelders wurden auch andere Hausbewohner auf das Feuer aufmerksam. Sie verständigten die Feuerwehr

Bis zum Entreffen der Feuerwehr war der Brand in der 3-Zimmer-Wohnung bereits von selbst erloschen. Dieser entstand nach ersten Erkenntnissen durch eine nicht gelöschte Kerze, die im Wohnzimmer mehrere Kleidungsstücke in Brand setzte.

Die Familie musste wegen Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus transportiert werden. Die 34-jährige Mutter erlitt zudem leichte Brandverletzungen an den Füßen. 

Der Schaden beläuft sich nach vorläufigen Schätzungen auf etwa 50.000 Euro. Neben dem Schaden in der betroffenen Wohnung, wurde auch das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses durch Rauch und Ruß beschädigt.

 

0 Kommentare

Kommentieren

  1. null