WM 2014 - Kolumbien gegen Elfenbeinküste Ivorer Die: So kam es zu den Todes-Gerüchten um seinen Vater

Nationalhymne vor dem Spiel gegen Kolumbien. Der ivorische Nationalspieler Serey Die vergoss bittere Tränen und die Medien machen ihn zum "tapfersten Spieler der WM" - wegen eines makaberen Missverständnisses.

 

Brasília – Der ivorische Nationalspieler Serey Dié hat beim Abspielen der Hymne vor dem Gruppenspiel gegen Kolumbien am Donnerstag (1:2) hemmunglos geweint. Allerdings dementierte er später auf seiner Facebookseite Meldungen, wonach sein Vater wenige Stunden vor dem Anpfiff gestorben sei.

"Mein Vater starb schon 2004. Diese Medien-Information ist falsch. Ich habe in diesen Minuten an mein Land gedacht, das soviele Emotionen bei mir auslöst", schrieb Dié, Mittelfeldspieler des FC Basel, auf seiner Facebook-Seite.

Mitschuld an der Verwirrung trug der ivorische Trainer Sabri Lamouchi, der in der Pressekonferenz auf Nachfrage den Zusammenhang von Diés Tränen und dem Tod des Vaters nicht dementierte. Offensichtlich hatte er die Frage falsch verstanden. Noch vor dem Anstoß hatten die Teamkollegen den 29 Jahre alten Profi auf dem Feld in die Arme genommen.

 

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