Winter-Transfers beim TSV 1860 Trainer Möhlmann: Verstärkungen? Abwarten!

Winter-Transfers können noch warten: 1860-Trainer Benno Möhlmann. Foto: sampics/Augenklick

Löwen-Trainer Benno Möhlmann will sich mit möglichen Neuzugängen in der Winterpause noch Zeit lassen. Auch bei der Personalie Georg Niedermeier ist "noch alles drin"

München - Vor einigen Wochen war man sich einige beim TSV 1860: Man braucht dringend Verstärkungen, um den Abstiegskampf erfolgreich zu überstehen. Nach zuletzt acht Punkten aus vier Spielen hatte Sportchef Oliver Kreuzer zuletzt bei "münchen.tv" erklärt, dass man wegen der vielen Rückkehrer wie Dominik Stahl, Valdet Rama und Stephan Hain womöglich gar nicht aktiv werden müsse, weil diese ja quasi Neuzugänge seien.

Trainer Benno Möhlmann zu den Transferplänen: "Wir müssen das nicht heute entscheiden. Ich warte noch bis zum 20. Dezember (dem letzten Löwen-Spiel vor der Winterpause in Freiburg, Anm. d. Red.), um endgültig was zu sagen. Mit der ein oder anderen Personalie können wir noch bis Ende Januar warten", so der Löwen-Coach.

Möhlmann führt zwei Gründe an, um nicht sofort aktiv zu werden: "Wenn wir an die verletzten Spieler glauben, müsen wir ohnehin warten. Außerdem zeigt meine Erfahrung, dass oft im Januar Bundesligaspieler einen neuen Verein suchen, an die man jetzt noch gar nicht denkt."

Außerdem gebe es noch Diskussionsbedarf zwischen dem Trainer und dem Sportchef "Es ist ja noch nichtmal alles ausdiskutiert zwischen Oliver und mir. Wir sind auf einem sehr guten Weg. Wenn wir immer nur auf eines ausgerichtet wären, könnte man die Arbeit auch alleine machen."

Möhlmann verriet außerdem, dass bei einem bereits gehandelten Namen noch "alles drin" sei: Georg Niedermeier, Innenverteidiger des VfB Stuttgart, hatten die Löwen bereits im Blick, als das Interesse öffentlich wurde und sich Möhlmann darüber beklagte, dass man un keine Chance mehr auf eine Verpflichtung habe. VIelleicht hilft ja Niedermeiers Auftritt gegen den BVB, als der 30-Jährige ein Eigentor erzielte. Möhlmann dazu: "Na so überzeugend war das ja nicht..."

 

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