Winnetou-Witwe Hella Brice gibt ihr altes Leben und ihre Hunde auf

Hella Brice (trägt Pierres Konterfei auf dem Shirt) mit Princesse und Arthur (r.). Foto: Schneider-Press/Erwin Schneider

Die Winnetou-Witwe verkauft das Haus in Frankreich, zieht nach Garmisch – die Zamperl sind nun bei einer Freundin in Hannover: "Das war hart für mich, aber sie werden mit Liebe überschüttet."

 

München - Hier war sie mit ihrem Mann so glücklich. Hier kann sie es jetzt nicht mehr sein. In ihrem Haus in Südfrankreich waren sich Pierre Brice († 86) und seine Hella (67) in all den Jahren so nah, er kochte täglich für sie, sie war immer für ihn da.

Kurz vor ihrem 35. Hochzeitstag schlief er in ihren Armen ein. Die Liebe ist auch zwei Jahre nach seinem Tod nicht weg. Trotzdem muss die zarte, starke Winnetou-Witwe ihr Leben umkrempeln.

"So hart es klingt: Das Leben muss weitergehen", sagt Hella zur AZ. "Ich kann dort in dem riesigen Haus nicht alleine sein, das bekommt mir nicht. Auch wenn ich Pierre jeden Tag, jede Sekunde bei mir spüre.“ Die Witwe des Show-Stars zieht es nun nach Garmisch, in ein kleines Appartement zu einer ihrer Schwestern, die Katzen hat.

Deshalb musste sie sich auch schweren Herzens von ihren beiden Hunden, Schäferhündin Princesse und Bulldogge Arthur trennen (AZ berichtete). "Es hat nichts mit Egoismus zu tun", sagt Hella. "Aber die Hunde brauchen Platz, Natur. Ich habe sie einer lieben Bekannten von Pierre aus Hannover gegeben. Das war hart für mich. Aber sie schickt mir täglich morgens und abends Fotos der beiden, sie werden mit Liebe überschüttet."

Schmerzt die Veränderung? "Und wie! Nicht nur mein Herz weint. Aber Pierre schenkt mir viel Kraft. Vor seinem Tod sagte er mir, ich solle loslassen. Das versuche ich."

 

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