Wim Wenders geht leer aus "Spirit Awards": "Birdman" ist der große Abräumer!

Michael Keaton freut sich über seinen "Spirit Award" Foto: Chris Pizzello/Invision/AP

Es ist der letzte echte Gradmesser vor der großen Oscar-Gala. Bei den "Independent Spirit Awards" in Los Angeles entpuppte sich "Birdman" mit Michael Keaton als der große Abräumer.

Einen Tag vor der glamourösen Oscar-Gala sorgt alljährlich ein anderer, kleinerer Filmpreis für Aufsehen. Die "Independent Spirit Awards", die ebenfalls in Los Angeles verliehen werden, gelten dabei als letzter echter Gradmesser für die "Academy Awards". "Birdman" wurde dabei in diesem Jahr zum großen Gewinner gekürt. Die herrlich schräge Komödie räumte dabei gleich drei Trophäen ab: Als bester Film, für die beste Kamera und für den besten Hauptdarsteller, Michael Keaton (63).

Bei den Oscars wurde der Film des mexikanischen Regisseurs Alejandro G. Inarritu (51) in neun Kategorien nominiert und gilt ebenfalls als großer Favorit. Doch es gab auch natürlich auch noch andere Gewinner: Die Schauspielerin Julianne Moore (54) gewann den "Spirit Award" als "Beste Hauptdarstellerin" für ihre Darbietung einer Alzheimer-kranken Professorin in "Still Alice - Mein Leben ohne Gestern". Als "Beste Nebendarsteller" wurden Patricia Arquette (46) für "Boyhood" und J.K. Simmons (60) für seine Darbietung in "Whiplash" ausgezeichnet.

Deutschland ging im Übrigen nicht ganz leer aus: Zwar wurde Wim Wenders (69) in der Kategorie "Beste Dokumentation" mit "Das Salz der Erde" nicht geehrt, aber die in Berlin produzierte Doku "Citizenfour" über den US-Whistleblower Edward Snowden (31) räumte den Preis ab.

 

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