Wiesn Bier-Pipeline in der Bräurosl

Heuer kommt das Bier im Bräurosl aus der Pipeline. Foto: dpa

Gelungenes Experiment: Durch ein 240 Meter langes Rohr wird im Bräurosl jetzt das Bier unter der Erde ins Zelt gepresst - per Ringbierleitung.

 

MÜNCHEN - Es sprudelt und schäumt. Fünf Minuten lang. Dann ist das Experiment im Bräurosl auf der sich anbahnenden Wiesn gelungen. Die Ringbierleitung unterhalb des Zeltbodens funktioniert. Ein paar Krüge für die Wirtsleute, Hacker-Pschorr-Vertreter und Techniker sind schnell gefüllt. Der Rest fließt dann leider in den Abfluss. „Wir schauen, ob alles läuft und danach rechnen wir hoch, wie viele Maßn wir in der Stunde schaffen", sagt Experte Uwe Daebel, der die Ringbierleitung mitentwickelt hat.

14000 Krüge sollen in der Bräurosl an allen sieben Schänken ausgegeben werden. Da das Zelt der Familie Heide 8500 Plätze mit Biergarten hat, dürfen ein guter Teil der Besucher auch eine zweite Maß pro Stunde trinken. Sicher ist: Der Nachschub reicht. Es ist das zweite Zelt von Hacker-Pschorr und der Paulaner-Brauerei, das unterirdisch mit Bier versorgt wird: Im vergangenen Jahr wurde die erste Wiesn-Ringbierleitung im Winzerer Fähndl gelegt und brachte die Maßn schneller als sonst an die Gäste.

Jetzt die Bräurosl: Durch ein 240 Meter langes Rohr mit einem Durchmesser von 240 Millimetern wird das Bier heuer unter der Erde fließen. An zwölf Zapfhähnen wird dann ausgeschenkt. Am Ende stehen die besagten 14000 befüllten Maßkrüge. „Das ist zumindest unser Ziel, am ersten Wiesnsamstag, um zwölf Uhr mittags“, sagt Daebel.

 

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