Wieskirche in Steingaden Bayerns Prinzessin Felipa hat geheiratet

Prunkvolle Prinzessinnen-Hochzeit in der Wieskirche: Die Bilder... Foto: dpa

Prinzessinen-Hochzeit: Felipa von Bayern gab Christian Dienst das Ja-Wort. Schauspieler Fritz Wepper und Hannah Herzsprung waren unter dern Promi-Gästen.

 

Steingaden – Felipa Prinzessin von Bayern hat geheiratet. Am Samstag gab die Tochter von Leopold Prinz von Bayern ihrem Verlobten, dem Filmproduzenten Christian Dienst das Ja-Wort in der Wieskirche in Steingaden (Landkreis Weilheim-Schongau). Vor einer Schar von Fotografen küsste sich das frisch vermählte Paar vor der Kirche. Rund 500 Gäste waren gekommen, darunter Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mit seiner Frau Stephanie. Auch die Schauspieler Fritz Wepper und Hannah Herzsprung waren bei der Hochzeit.

Die Trauung feierte Johannes Eckert, der Abt des Benediktinerklosters St. Bonifaz und Andechs. Die Hochzeit betrachtete er als Akt persönlicher Seelsorge. Er ist ein Bekannter der Familie; im Übrigen gehe das Kloster Andechs auf eine Wittelsbacher-Gründung zurück, sei also sozusagen von den Vorfahren der Braut gestiftet worden, hieß es im Orden. Es sei nicht das erste Mal, dass Abt Johannes bei einer Hochzeit von Angehörigen des Hauses Wittelsbach die kirchliche Zeremonie feiert. Äußern wollte er sich vor der Trauung nicht. Er wolle „das Ereignis im privaten Raum bewahren“.

Auf dem musikalischen Programm standen unter anderem das „Ave verum“ von Wolfgang Amadeus Mozart und die „Wassermusik“ von Georg Friedrich Händel. Nach der Trauungszeremonie ging es nach Angaben der herzöglichen Verwaltung für das frisch verheiratete Paar zum Feiern in das Restaurant „Alpenrose“ in Hohenschwangau – in Nähe von Märchenschloss Neuschwanstein . Der Partyort wurde weiträumig abgesperrt, um ungebetene Gäste abzuhalten.

Die berühmte Wallfahrtskirche war während der Adelshochzeit vier Stunden lang für Besichtigungen geschlossen. „Am Samstag, 12. Mai 2012 kann die Wieskirche von 10 – 14 Uhr wegen einer Veranstaltung nicht besichtigt werden“, hieß es eher lapidar auf der Kirchenhomepage.

 

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