Wien bleibt hart Vignettenkontrolle auf Inntalautobahn kommt

Am 1. Dezember werden dort die Kontrollen der Vignettenpflicht aufgenommen. Foto: ho

Die österreichische Bundesregierung bleibt hart: Auch zwischen der Grenze und der Anschlussstelle Kufstein-Süd der Inntalautobahn brauchen Autofahrer aus Bayern ein „Pickerl“.

 

München/Innsbruck  –  Am 1. Dezember werden dort die Kontrollen der Vignettenpflicht aufgenommen, teilte der bayerische Verkehrsminister Joachim Herrmann am Montag in München mit und fügte hinzu: „Ich bedauere die Uneinsichtigkeit der österreichischen Bundesregierung sehr“.

Der CSU-Politiker hatte seine Wiener Kollegin Doris Bures (SPÖ) vergeblich um eine Verlängerung der Frist gebeten, bis eine Lösung des Verkehrsproblems für Bayern und Tirol gefunden ist. Der Verzicht auf die „Pickerl“-Kontrollen ist vor allem für die Skifahrer auf ihrem Weg in die Tiroler Alpen von Vorteil.

Müssen sie die Vignette künftig kaufen, befürchten mehrere Inntal-Gemeinden den Verkehrskollaps, weil die Wintersportler dann auf die Dorfstraßen ausweichen könnten. Herrmann hofft nun auf die Tiroler Landesregierung – am Dienstag trifft er Verkehrsministerin Ingrid Felipe (Grüne).

 

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