Widerstand gegen Beamte Betrunkener hat keine Lust auf die Polizei

Zwei stark alkoholisierte junge Männer versuchten am Sonntagmorgen, vor der Bundespolizei zu flüchten. (Symbolbild) Foto: Bundespolizei

Am Wochenende flüchteten zwei stark alkoholisierte Männer vor der Bundespolizei. Einer von beiden wollte zudem zuerst sein Essen beenden, bevor er die Polizei auf die Wache begleitete.

 

Haidhausen – Am frühen Sonntagmorgen versuchten zwei stark alkoholisierte Männer unabhängig voneinander, der Bundespolizei zu entwischen.

Gegen 4.45 Uhr wurde ein 18-jähriger Deutscher vom Personal eines Schnellrestaurants gebeten, die Lokalität zu verlassen, weil er unter anderem über das Drehkreuz vor der Toilette gesprungen war. Nachdem er sich dem widersetzte, sprach die Bundespolizei einen Platzverweis aus. Doch der junge Mann, der keinen Wohnsitz hat, folgte auch deren Anweisungen nicht, sodass ihn die Beamten an den Armen aus dem Imbiss herauszogen. Weil der 18-Jährige die Polizisten dann auch noch beleidigte, nahmen sie ihn mit zur Dienststelle, wo er sich einem Atemtest unterziehen musste. Das Ergebnis: 2,18 Promille.

Er konnte die Wache anschließend wieder verlassen, gegen ihn wird aber wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

"Ich bin am Essen, kommt später wieder."

Kurze Zeit später ereignete sich ein zweiter, ähnlicher Vorfall.

Im selben Imbiss wie zuvor hielt sich ein 20-Jähriger auf. In einem anderen Schnellrestaurant war er den Beamten bereits zuvor durch aggressives Verhalten aufgefallen. Er soll Beleidigungen und Drohungen ausgesprochen haben. Auch ihn verwies die Bundespolizei. Weil er gerade aß, widersetzte er sich den Anweisungen und antwortete den Beamten: „Ich bin am Essen, kommt später wieder.“ Die Polizei wollte auch ihn daraufhin zur Dienststelle bringen, der Jugendliche aus Neuhausen rannte dann allerdings davon. Die Bundespolizisten konnten ihn einholen, überwältigen und brachten ihn auf die Wache. Ein Alkoholtest zeigte 2,98 Promille an.

Auch kam anschließend wieder auf freien Fuß, muss sich aber wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

 

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