Wetter in München Wetter: Der Sommer weiß nicht, was er will

Neben Temperaturen von bis zu 32 Grad hat Deutschland auch mit heftigen Unwettern zu kämpfen. Foto: dpa/ az

In der Nacht zum Mittwoch beherrschten heftige Gewitter München und ganz Bayern. Die nächsten Tage taut das Wetter aber wieder auf.

 

München - Die Sahara-Hitze der letzten Tage verabschiedet sich mit einem lauten Knall. Der Deutsche Wetter Dienst (DWD) gab am Dienstagnachmittag eine Unwetterwarnung für München und Oberbayern heraus. Die Experten warnten vor heftigen Gewittern mit Sturm und Starkregen, dazu lokaler Hagelschauer - sprich: Tornados.

Tornadoland Deutschland

Weite Teile Bayerns haben die Gewitterfront bereits zu spüren gekriegt. In der Nacht zu Mittwoch gingen bei der Feuerwehr rund 120 Notrufe ein. Umgefallene Bäume blockierten Straßen und Schienen, eine Person wurde schwer verletzt.

Es handelt sich hierbei nicht um das erste Unwetter dieser Art in Deutschland. Laut dem Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal „wetter.net“sind die meisten Tornados von 2004 bis 2013 in Europa in der Bundesrepublik aufgetreten.

Am heutigen Mittwoch dürfte sich die Kaltfront aber ausgetobt haben und das Schlimmste überstanden sein, sagt Jung. Die Temperaturen liegen nur mehr knapp über 20 Grad.

Donnerstag kühl, ab Freitag wieder warm

Positiv: Die Münchner können nach der Hitze der letzten Tage wieder durchatmen und ihre Wohnungen ordentlich durchlüften. Laut Jung sind am Donnerstag mit Temperaturen 15 bis 23 Grad zu rechnen, dazu Sonne, Wolken und Schauer im Wechsel.

Am Freitag wird es dann wieder wärmer. Die Sonne soll ganze 14 Stunden zu sehen sein, die Temperaturen steigen auf rund 25 Grad.

Am Wochenende wird es dann wieder warm. Samstag maximal 32 Grad und Sonne. Sonntag 25 Grad und Sonne. Nachts sind angenehme 18 Grad vorhergesagt.

„Dieser Sommer weiß nicht ganz, was er will“, sagt Dominik Jung. „Erneute Spitzenwerte von 35 Grad und mehr sind aktuell nicht in Sicht.“ Zumindest nicht vor dem 23. Juli. So weit reicht derzeit die Prognose. Was auch nicht so schlimm wäre. Der Sommer holt Luft und legt dann hoffentlich zum Ferienstart in Bayern Ende Juli noch mal nach.

Lesen Sie auch: Die Isar als Streitfall: "Verursacher härter bestrafen"

 

1 Kommentar