"Wetten, dass ..."-Moderator Markus Lanz vermisst seine Privatsphäre

Der Rummel um "Wetten, dass..?"-Moderator Markus Lanz war in den letzten Wochen und Monaten riesig. In einem Interview gab der gebürtige Südtiroler nun zu, sich manchmal "wie im Schaufenster" ausgestellt zu fühlen.

 

Mainz - Markus Lanz (44) vermisst oft seine Privatsphäre. Das hat der umstrittene "Wetten, dass..?"-Moderator in einem Interview mit der Frauenzeitschrift "Emotion" zugegeben. "Ich werde mich nie an dieses Gefühl gewöhnen, ausgestellt zu sein wie im Schaufenster", beschreibt Lanz den Trubel um seine Person. Er erklärt weiter: "Wenn ich im Sommer auf einer Wiese sitze, denke ich, ich kann das alles beherrschen. Doch das ist eine Illusion. Öffentlichkeit kommt mit einer ungeheuren Wucht daher."

"Im Restaurant heimlich mit dem Handy gefilmt zu werden, wie ich mir mein Schnitzel reinschiebe und dabei kaue. Das ist einfach nur bescheuert," findet Lanz. Dem Stress und dem Druck der ständigen Beobachtung gehe der gebürtige Südtiroler auf sportliche Weise aus dem Weg: "Über Laufen und Krafttraining reagiere ich mich ab. Wie viele Männer neige ich zum nervösen Magen." Außerdem wolle er stets so fit sein, "dass ich morgen zu einer Überquerung des Grönlandeises aufbrechen kann. Eine solche Erfahrung beschreibt der Moderator bereits in seinem Buch "Grönland: Meine Reise ans Ende der Welt".

Aber nicht immer ist auch Vollgas angesagt. "Stecker raus, Telefon aus. Abkoppeln vom Medienalltag, das brauche ich. Im Auto bleibt meistens sogar das Radio aus", erklärt Lanz.

 

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