Westpark Nach Badeunfall: Zweijährige liegt im Koma

Das 2-jährige Mädchen, dass am Sonntag in den Westparksee gefallen ist, liegt derzeit im künstlichen Koma. (Symbolbild) Foto: dapd

Das zwei Jahre alte Mädchen, dass am Sonntag aus dem Westparksee gerettet wurde, liegt derzeit noch im künstlichen Koma. Ihr Zustand ist aber stabil.

 

München - Das Mädchen war am  Sonntag in einem unbeobachteten Moment in den Westparksee gefallen, konnte aber gerettet werden.

Die Eltern hatte mit etwa 50 Gästen unterhalb des Biergartens "Rosengarten ein Familienfest gefeiert.  Ihre kleine Tochter hielt sich stets in der Nähe ihrer Eltern auf und spielte mit anderen Kindern. Nach einem kurzen unbeobachteten Moment, merkte die Mutter, dass die Kleine weg war. Sofort suchten die Eltern und Gäste nach dem Mädchen. Nach etwa zehn Minuten entdeckte man das Kind in einem Nebenteich des Westparksees, keine 50 Meter von der Familienfeier entfernt. Sie trieb bäuchlings im Wasser.

Ein 25-jähriger Gast zog das Kind sofort aus dem Wasser und begann zu reanimieren. Ein Spaziergänger, der zufällig vorbei gekommen war, half ihm und alarmierte den Notruf.

Die Retter hatten Erfolg -  als der Kindernotarzt eintraf, atmete die Kleine wieder und hatte einen Puls. Der Notarzt brachte die 2-Jährige stark unterkühlt in ein Münchner Kinderkrankenhaus.  

Derzeit liegt das Mädchen im künstlichen Koma und wird künstlich beatmet. Der Kreislauf ist stabil. Ob sich neurologische Schäden ergeben, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen.

 

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