Wer wird neuer Sportdirektor? Bewegung in der Causa Eberl

Gilt als Wunschkandidat bei den Bayern: Gladbachs Eberl. Foto: dpa

Die Entscheidung des Gladbach-Managers über einen Wechsel naht. „Alle nervt es“

 

München - Der FC Bayern ist gerade dabei, wichtige Weichen für die Zukunft des Klubs zu stellen. Zwei wichtige Positionen sind mit Hermann Gerland und Jochen Sauer bei der Leitung des neuen Nachwuchsleistungszentrums nun besetzt. Eine Schlüsselpersonalie ist aber nach wie vor noch vakant: die des Sportdirektors beziehungsweise Sportvorstands.

„Der Titel ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass die Arbeit getan wird“, formulierte Präsident Uli Hoeneß zuletzt das Anforderungsprofil. Dass Gladbachs Manager Max Eberl dieses und vor allem Hoeneß’ Erwartungen ziemlich genau erfüllt, ist ein offenes Geheimnis. Spätestens seit der Absage von Mannschaftskapitän Philipp Lahm, der seine Karriere im Sommer beenden und sich zunächst eine Auszeit nehmen wird, gilt Eberl als Wunschkandidat der Münchner. Noch halten sich die Beteiligten zumindest in offiziellen Statements bedeckt, in den kommenden Wochen, wohl spätestens bis Ende März, soll die Personalie aber nun geklärt werden.

„Mich nervt es, alle nervt es. Ich habe keinen Bock mehr, das ewig und drei Tage vor mir herzuschieben“, sagte Gladbachs Vizepräsident Rainer Bonhof zuletzt und machte die eigene Verhandlungsposition mehr als deutlich: „Nur, damit das mal klar ist: Max hat keine Ausstiegsklausel, keine Freigabe von uns. Wir rechnen damit, dass er bei uns bleibt. Das muss jetzt auch mal jeder verstehen.“

Auch die Borussia drängt also auf eine Lösung des Dauerthemas der vergangenen Wochen. Die dürfte, sollte Eberl tatsächlich zu den Bayern wechseln wollen, auf eine satte Ablösesumme hinauslaufen. Im Gespräch sind zwischen fünf und sieben Millionen Euro.    

 

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