Wer gegen wen? Höhenkirchen: Eine Machete, ein Streit und wilde Gerüchte

Maifeier mit Machete: in der Holzkirchner Gerüchteküche brodelt es. Foto: imago/imagebroker

Eine Maifeier endet mit einem heftigen Streit. Die Gerüchteküche in Höhenkirchen brodelt.

München - Mit einer Machete und einer Eisenstange sollen Angehörige der Burschenschaft Höhenkirchen am Sonntag einen 50-Jährigen bedroht haben. Das jedenfalls erzählte der Obdachloser der Polizei. Der lokale Burschenverein bestreitet das.

Am Samstag fand im Vereinsheim an der Sportplatzstraße eine Party der Höhenkirchner Burschen statt. Am Sonntagmorgen soll es zwischen vier Gästen vor dem Vereinsheim zum Streit gekommen sein.

Am Nachmittag alarmierte der 50-Jährige die Polizei. Zwei Burschen stünden vor seiner Unterkunft. Sie hätten eine Eisenstange und eine Machete dabei und würden ihm drohen.  Die Männer wollten angeblich wissen, wo sie einen 39-Jährigen aus der Nähe von Weilheim finden könnten, der nach der Rauferei am Morgen verschwunden war.

Eine völlig unübersichtliche Gemengelage. Denn die beiden bewaffneten Männer sollen mit der Rauferei garnichts zu tun gehabt haben. Als ob das noch nicht genügend Verwirrung ist, kursieren inzwischen in Höhenkirchen wilde Gerüchte über die Beteiligung von Flüchtlingen. Möglicher Grund: Im September 2017 sollen junge Afghanen am Bahnhof eine 16-Jährige vergewaltigt haben. Sie sitzen in U-Haft, Anklage ist erhoben.

Der Streit bei der Maifeier, so die Polizei, hat aber nichts mit Flüchtlingen zu tun.

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