Weniger Genehmigungen Bericht: Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien gehen zurück

Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien seien 2017 von 530 Millionen Euro im Vorjahr auf 249 Millionen Euro gesunken. Jedoch seien die Waffenexporte in die Vereinigten Arabischen Emirate gestiegen.

Berlin - Die Bundesregierung hat in diesem Jahr nach einem Medienbericht deutlich weniger Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien genehmigt als im Vorjahr.

2017 habe sie für Waffenausfuhren in den Golfstaat 117 Einzelgenehmigungen im Wert von 249 Millionen Euro erteilt, 2016 seien es 154 Einzelgenehmigungen mit einem Volumen von 530 Millionen Euro gewesen, schreiben die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Das gehe aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Vizefraktionschefin Sevim Dagdelen hervor. Gestiegen seien dagegen die Waffenexporte in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien sind besonders umstritten. Das Königreich trägt aus Sicht der Vereinten Nationen als Kriegspartei im Jemen einen großen Teil der Verantwortung für die katastrophale humanitäre Situation in dem bitterarmen Nachbarland.

 

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