Weltbestseller Platz 1 in Schottland: "Drecksau" erobert Europa

James McAvoy als kokainsüchtiger Detective Bruce Robertson Foto: Lionsgate

Der Weltbestseller "Drecksau" begeistert die schottischen Kinofans. Am 4. Oktober kommt Detective Bruce Robertson, Männlichkeit in Person und charakterlich eine Drecksau, auch nach Deutschland.

Die Verfilmung von Irvine Welshs Bestseller "Filth - Drecksau" steht an der Spitze der schottischen Kinocharts. Mit dem Einspielergebnis von 400.000 US-Dollar (ca. 296.000 Euro) übertrifft die Tragikomödie sogar "Trainspotting" von Oscar-Preisträger Danny Boyle (56, "Slumdog Millionär").

Produzent Ken Marshall ist sich sicher, "dass sich dieser Erfolg auch im restlichen Europa fortsetzen wird". An diesem Freitag, 4. Oktober, findet beim Hamburger Filmfest die Deutschlandpremiere statt. Hauptdarsteller James McAvoy wird ebenso anwesend sein wie Regisseur Jon S. Baird. Im Kino startet "Drecksau" am 17. Oktober.

McAvoy (34, "Wanted") spielt im Film den frustrierten Detective Sergeant Bruce, der unbedingt befördert werden will, damit seine Frau zu ihm zurückkehrt. Der Beförderung steht allerdings einiges im Weg: Bruce ist kokainabhängig, ein geistiges und körperliches Wrack und alles andere als nett. Kurzum eine Drecksau.

Indem er seine Konkurrenten gegeneinander aufhetzt, gerät er in ein Netz aus Intrigen, Drogen, Sex und Wahnsinn. Der ach so männliche Bruce wird mit seinem eigenen Gewissen konfrontiert und muss sich entscheiden, ob er sein verkorkstes Leben weiterführen möchte.

 

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