"Weißwurst to go" Weißwurst-Stangerl: Eine Alternative zur Leberkässemmel?

Metzgermeister Albert Kohlpaintner hat das Weißwurst-Stangerl erfunden. Foto: dpa

Die Weißwurst gehört zu Bayern wie Bier, Leberkäs und Schweinsbraten. Dennoch wagt ein Niederbayer jetzt eine Neuinterpretation des kulinarischen Klassikers.

 

Sulzbach am Inn - Selbst US-Präsident Barack Obama gönnte sich beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau im vergangenen Jahr einige Happen Weißwurst. Ein findiger Metzger aus Niederbayern hat sich jetzt eine neue Variante patentieren lassen: das Weißwurst-Stangerl.

"Vom Bäcker bekomme ich eine Schaumrolle aus gelaugtem Semmelteig. Das Loch in der Mitte fülle ich mit Weißwurstbrät", sagt Metzgermeister Albert Kohlpaintner von der Metzgerei Kroiss aus Sulzbach am Inn im Landkreis Passau.

Im Auftrag der Passauer Löwenbrauerei sollte der 44-Jährige eine Alternative zur Leberkässemmel herstellen. Mittlerweile produziert der Metzger 350 Weißwurst-Stangerl täglich. Sie werden frisch in den Filialen im Landkreis Passau verkauft und auch tiefgefroren angeboten. Dabei muss die "Weißwurst to go" nur 14 Minuten bei etwa 160 Grad im Backofen aufgebacken werden.

 

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