Weisheitszahn soll Genmaterial liefern Kanadischer Zahnarzt will John Lennon klonen

Der legendäre Beatles-Songschreiber John Lennon hat auch posthum noch unzählige Verehrer - darunter auch ein paar schräge Vögel: Ein kanadischer Zahnarzt will das Musik-Genie scheinbar sogar mithilfe eines Weisheitszahnes klonen. Auch über rechtliche Fragen und Erziehungsmethoden hat er sich schon Gedanken gemacht.

 

Alberta – John Lennons viel zu früher Tod im Jahr 1980 schmerzt die Musikwelt bis heute. Trotzdem: Der Weg, den nun offenbar ein kanadischer Zahnarzt einschlagen will, dürfte vielen Fans und Verehrern doch etwas gruselig erscheinen. Denn Dr. Michael Zuk aus der kanadischen Provinz Alberta ist fest entschlossen, Lennon ("Imagine") mithilfe eines vor rund zwei Jahren ersteigerten Weisheitszahnes zu klonen, wie der Dentist nach Angaben mehrer britische Medien nun in einem Interview mit dem Fernsehsender Channel 4 bekräftigte.

Sogar über rechtliche Hindernisse und Erziehungsmethoden hat sich Zuk bereits Gedanken gemacht, wie er betonte. "Es kommt darauf an, wo man so etwas tut. Wenn man es in einem Land nicht durchführen kann, dann eben in einem anderen", erklärte er. Der Lennon-Klon könne dann gewissermaßen "als mein Sohn betrachtet werden", sagte der Zahnarzt.

"Er wäre immer noch sein exaktes Duplikat, aber ihn von Drogen und Zigaretten fernhalten, sowas", sagte Zuk auf die Frage nach seinen Vorstellungen für die Erziehung des Klons. Auch ein paar Gitarrenstunden würden ja "niemandem schaden".

Immerhin: Einen kleinen Schönheitsfehler an seinem Plan hat der eigenwillige Zahnarzt bereits entdeckt. Ihm stehe leider noch nicht die notwendige medizinische Technik zur Verfügung, bekannte er. Sollte dieses kleine Problem behoben sein, stünde einer ganzen Rasselbande an John Lennons aber nichts mehr im Wege: "Wenn es einmal klappt, klappt es auch zweimal", sagte Zuk dem Sender.

 

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