Weihnachtliche Grüße aus dem Tierpark Hellabrunn: Ein Christbaum für das süße Nashorn-Baby Puri

Nashorn-Baby Puri wundert sich sichtlich über den bunt geschmückten Nadelbaum. Foto: Tierpark Hellabrunn

Panzernashorn-Nachwuchs Puri freut sich über den ersten Weihnachtsbaum seines Lebens und die Eisbären Giovanna und Yoghi sehen sich - pünktlich zum Fest der Liebe – endlich wieder.

 

München - Was steht denn da auf meiner Anlage? Puri wundert sich sichtlich über den bunt geschmückten Nadelbaum. Doch da allerlei Leckereien daran baumeln, überwindet der viermonatige Nashornbulle – auch dank der Neugierde von Mutter Rapti, die sich dem Weihnachtsbaum ohne Scheu nähert – seine anfängliche Zaghaftigkeit schnell. Ran geht's an die weihnachtlichen Nashorn-Schlemmereien, einer Mischung aus Karotten, Paprika, Tomaten und Orangen.

Eine Weile steht der Tannenbaum, doch die Kraft der Panzernashörner ist stärker als die Halterung des Baums, die die Tierpfleger aus einem Baumstamm gefertigt haben.

Fazit: Bei Nashörnern hat ein Weihnachtsbaum definitiv nicht die Lebensdauer, die man sich im trauten Heim von einem Tannenbaum wünscht. Weihnachtsbäume, die zuhause im Wohnzimmer stehen und geschmückt werden, kann der Tierpark Hellabrunn übrigens nach Weihnachten nicht als Futtermittel-Spende annehmen, da die Rückstände von Lametta oder Ähnlichem für die Tiere lebensgefährlich sein können.

Auch aus der Hellabrunner Polarwelt gibt es News zu Weihnachten: Eisbär Yoghi sieht seine Herzensdame Giovanna endlich wieder, nachdem die beiden seit der Trächtigkeit von Giovanna und ihrem Rückzug in die Winterhöhle im November 2013 getrennt lebten. Am 23. Dezember kehrt Giovanna zu ihm zurück. „Unsere Eisbären Giovanna und Yoghi sind wieder vereint.

Die am 9. Dezember zwei Jahre alt gewordenen Eisbärenzwillinge Nela und Nobby werden derzeit mit einem speziellen Kistentraining auf ihre Reise in zwei andere europäische Zoos vorbereitet. Dabei gewöhnen sich Nela und Nobby langsam an ihre Transportboxen und lernen, dass die Kisten für sie keine Gefahr darstellen. In Folge dessen betreten sie sie dann auch vor dem Transport freiwillig. Eine Narkose, die immer mit einem gewissen Risiko verbunden ist, wird so vermieden.

 

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