Wegen Umbau am Hugendubel-Haus Bayernpartei fordert: Baustopp während Glockenspiel!

Während des Glockenspiels sollen die Bauarbeiten am gegenüberliegenden Hugendubel-Haus stoppen. Das fordern Freie Wähler und Bayernpartei. Foto: Sigi Müller

Es ist eine der größten Touristenattraktionen in München: Das Glockenspiel im Münchner Rathaus am Marienplatz. Freie Wähler und Bayernpartei wenden sich jetzt mit einem speziellen Antrag an den Oberbürgermeister.

Altstadt - Drei mal täglich stehen etliche München-Besucher auf dem Marienplatz und schauen in die Höhe – um 11, 12 und 17 Uhr klingelt dann das Glockenspiel für rund fünf Minuten am Münchner Rathaus. Damit die Touristen das Spektakel auch weiter ungestört bewundern können, fordern die Freien Wähler und die Bayernpartei nun, dass sämtliche Bauarbeiten während dieser Zeit ausgesetzt werden sollen. Die Initiative wurde von den Stadtrats-Mitgliedern Johann Altmann, Dr. Josef Assal, Richard Progl und Ursula Sabathil ins Leben gerufen.

Aktuell wird das Hugendubel-Haus direkt am Marienplatz in großem Stil umgebaut – Baulärm durch Bohrer und andere Geräte sind da die zwangsläufige Folge.

Die Antragsteller begründen ihre Forderung folgendermaßen: "Eine große Anzahl von Besuchern aus Nah und Fern wartet täglich gespannt auf die Darbietung des weltberühmten Münchner Glockenspiels. Momentan sieht man allerdings viele enttäuschte Gesichter, weil die Bohrmaschinen und anderen Gerätschaften der Baustelle die Glockenklänge bei Weitem übertönen. Im Sinne einer touristenfreundlichen "Weltstadt mit Herz" müsste es möglich sein, die Arbeiten für wenige Minuten zu unterbrechen, um den Besuchern den vollen Genuss dieser ureigenen Münchner Tradition zu ermöglichen."

 

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