Wegen Terroranschlägen Podolski in Sorge um seinen Sohn: Vorzeitiger Abschied?

Lukas Podolski bereitet die aktuelle Sicherheitslage in der Türkei Kopfzerbrechen. Foto: dpa

Die Zukunft seines Sohnes liegt Istanbul-Legionär Lukas Podolski sehr am Herzen. Daher denkt er über einen vorzeitigen Abschied aus der Türkei nach.

 

Istanbul - Die Terroranschläge von Istanbul und Brüssel sorgen bei Familienvater Lukas Podolski für Kopfzerbrechen. Es geht um die schulische Zukunft seines Sohnes.

Wie die "Bild" berichtet denkt der Weltmeister über einen vorzeitigen Abschied von Galatasaray Istanbul nach. Grund hierfür sind die Terroranschläge in der Türkei. "Ich liebe den Fußball. Er gibt mir so viel. Aber es gibt Wichtigeres, nämlich die Familie. Das ist doch logisch, wenn Gefahr da ist, dass man sich da Sorgen macht", so der 30-Jährige.

Vor allem die Sicherheit seines Sohnes, der eigentlich im Sommer in Istanbul eingeschult werden sollte, bereitet Podolski Sorgen. "Es ist doch klar, dass ich keine Lust darauf habe, ständig in Sorge zu sein. Ich bin nicht nur Fußball-Profi, sondern auch Familien-Vater", sagte der Nationalspieler.

Besonders die Situation um seinen Teamkollegen Umut Bulut und dessen getöteten Vater beim Autobombenattentat in Ankara hat Podolski zugesetzt. "Wenn man selber in der Situation ist, sie erlebt, ist es nochmal ein ganz anderes Gefühl, als wenn man vorm TV sitzt oder es in den Nachrichten hört", meinte Podolski über die Nähe zum Anschlagsort.

 

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