Wegen Bauchschmerzen der Freundin 135 km/h in der Altstadt - Das erwartet den Raser!

Die Polizei hielt den Mercedes-Fahrer am Maximiliansplatz an, nachdem er zuvor mit 135 km/h durch den Altstadtringtunnel fuhr. (Symbolbild) Foto: dpa

Am Sonntag hielt die Polizei einen Mercedes-Fahrer am Maximiliansplatz an, der mit unglaublichen 135 km/h durch den Altstadtringtunnel gefahren sein soll! Erlaubt sind an dieser Stelle eigentlich 50 km/h.

 

Altstadt - Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend, gegen 22:15 Uhr, als einer Polizeistrafe ein Mercedes auffiel. Dieser befand sich in der Einfahrt zum Altstadtringtunnel und wendete plötzlich mit quietschenden Reifen.

Danach spielte der Fahrer an der Ampel mit dem Gaspedal und fuhr mit seinem Auto immer weiter nach vorne. Als die Ampel dann auf Grün schaltete gab er Vollgas - seine Reifen hinterließen eine Abriebspur von 18 Metern Länge. Laut dem Tacho des Polizeifahrzeuges erreichte der Mercedes einen Spitzenwert von 135 km/h.

Nach Abzug der Messtoleranz bleibt so eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 115 km/h. Erlaubt sind an dieser Stelle allerdings lediglich 50 km/h, der Fahrer war also um 65 km/h zu schnell.

Bei der anschließenden Kontrolle durch die Polizeibeamten am Maximiliansplatz konnte der Fahrer weder einen Ausweis, noch seinen Führerschein vorweisen.

Bei der Wohnung angekommen, konnte der Fahrer seinen gültigen Führerschein vorzeigen. Als Grund für seine Raserei nannte er die vermeintlichen Bauchschmerzen seiner auf dem Beifahrersitz befindlichen Freundin.

Laut den Beamten war die Freundin während der Kontrolle allerdings bester Laune und zu Scherzen aufgelegt. Das Angebot der Polizeibeamten wegen der Bauchschmerzen einen Rettungsdienst anzufordern, lehnte sie ab.

Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld von 970 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot.

 

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