Wecker, Michl und Co. Im AZ-Café ist Musik drin!

Musiker-Treff im AZ-Café: Willy Michl spielt Gitarre, Konstantin Wecker und Günter Sigl hören zu. Foto: Daniel von Loeper

Krönender Abschluss nach einer Woche im AZ-Café - mit Konstantin Wecker, Günter Sigl, Willy Michl und Schwabinger Gisela

 

München - So voll war’s noch nicht mal bei Bayern-Präsident Uli Hoeneß: Am Musik-Nachmittag mit Konstantin Wecker, der Schwabinger Gisela, dem Spider-Murphy-Gang-Sänger Günter Sigl und Isar-Indianer Willy Michl war es proppenvoll im Ringelnatz. So voll, dass sogar die Fenster geöffnet werden mussten – ganz so wie früher zu heißen Schwabinger Zeiten halt.

Als „die Begum von Schwabing“ begrüßte AZ-Chefredakteur die Schwabinger Gisela, Wirtin der gleichnamigen Kult-Kneipe in der Occamstraße – sie wurde beklatscht und bejohlt wie ein Filmstar. „Ja, wir sind weltberühmt in Schwabing“, witzelt Günter Sigl. Mit der Band Blumentopf hat er gerade eine Hiphop-Weiterentwicklung von „Skandal im Sperrbezirk“ aufgenommen: „Die singen halt, was aus der Rosi geworden ist. Rosi ist ein Synonym, es gibt ja viele Rosis heut noch.“

„Sex ist sehr wichtig im Leben“, sagt Isar-Indianer Willy Michl. „Mein Vater hat immer gesagt, Bua, heirat’ eine schöne Frau, dann freust Dich schon morgens beim Aufwachen.“ Sein Wunsch: mehr Liebe und Respekt in der Welt.

Für Liedermacher Konstantin Wecker gehört aber auch Wut dazu: „Ohne wütend zu sein, gibt’s auch keinen Impuls, was zu ändern.“ „Ja, du bist ein Kämpfer deiner Lieder“, lobt Willy Michl. „Dafür bewundere ich dich!“

 

0 Kommentare