Wechselwilliger Nationalspieler Valerién Ismael rügt Julian Draxler: "Bringt immer Unruhe"

Wölfe-Trainer Valerien Ismael kritisiert Julian Draxlers Verhalten im Sommer. Foto: dpa

Wolfsburg-Trainer Valérien Ismael hat Julian Draxler scharf kritisiert. Dessen öffentliche Wechsel-Forderungen im Sommer hätten Unruhe in den Verein gebracht, so Ismael.

 

Wolfsburg - Trainer Valérien Ismael vom VfL Wolfsburg hat kritisiert, dass Nationalspieler Julian Draxler im Sommer seinen vorzeitigen Abschied von den Wölfen durch öffentliche Äußerungen erzwingen wollte.

"So etwas bringt immer Unruhe in einen Verein. Wenn man sich auf eine Aufgabe konzentriert, sollte man mit dem Herzen dabei sein", sagte der Franzose in einem Spox-Interview.

Ismael stellt Draxler-Verbleib in Frage

Wie lange der Mittelfeldspieler noch das Trikot der Niedersachsen trägt, darüber zerbricht sich der Coach aktuell nicht den Kopf: "Wir werden in den nächsten Wochen sehen, wer bereit ist, unsere Philosophie zu verinnerlichen. Dann können wir entscheiden. Wir sind gefragt, herauszufinden, ob ein Spieler den Weg dauerhaft mit uns gehen will."

Draxler hatte sich im Juli nach nur einer Saison bei den Norddeutschen unzufrieden mit seiner Situation gezeigt und eine vorzeitige Freigabe gefordert. 2015 hatte der 23-Jährige beim Bundesliga-14. einen Vertrag bis 2020 unterschrieben.

 

0 Kommentare