Was den FC Bayern antreibt Müller: "Sammer ist kein Liegestuhlkandidat"

Thomas Müller (l.) schwärmt von Sportvorstand Matthias Sammer. Foto: dpa/az

Thomas Müller erklärt das Erfolgsrezept des FC Bayern - trotz fehlender Konkurrenz. Der Unfalltod von Junior Malanda beschäftigt den Weltmeister vor dem Auftakt gegen Wolfsburg.

 

München - Die teaminterne Konkurrenzsituation sowie Trainer Pep Guardiola und Sportvorstand Matthias Sammer treiben den FC Bayern nach Ansicht von Thomas Müller trotz fehlender gleich starker Bundesliga-Gegner zu Höchstleistungen. Der Kampf um die Plätze in der Mannschaft trage dazu bei, "dass jeder jeden Tag Leistung bringen muss", sagte der Fußball-Weltmeister bei "Sport1".

Zudem gebe es noch Coach Guardiola, "der sich nicht zufrieden im Liegestuhl zurücklehnt, sondern immer nach dem Besseren strebt. Dann haben wir noch Matthias Sammer in der Hinterhand, der jetzt auch kein Liegestuhlkandidat ist", sagte Müller am Freitag.

Die Bayern eröffnen mit dem Gastspiel bei Verfolger VfL Wolfsburg am 30. Januar (20.30 Uhr im AZ-Liveticker, ARD) die Rückrunde der Bundesliga. Vor der Partie werde der Unfalltod des VfL-Profis Junior Malanda im Fokus stehen, glaubt Müller. "Ich möchte nicht in der Haut der Wolfsburger stecken, einen Mitspieler auf diese Art und Weise zu verlieren", sagte der 25 Jahre alte Offensivprofi. Er selbst wisse nicht, wie mit so einer tragischen Situation umzugehen ist. "Ich stelle es mir aber auf jeden Fall extrem schwierig und sehr hart vor", meinte Müller.

 

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