Warum er gegen Ryanair vorgeht TV-Anwalt Ingo Lenßen zeigt sich kämpferisch

Vor dem Amtsgericht Berlin klagt TV-Anwalt Ingo Lenßen (m.) am Montag mit den Legal-Tech-Gründern Benedikt Quarch (l.) und Phillip Eischet (r.) gegen Ryanair wegen der Rückerstattung von Gebühren beim Nichtantritt von Flugreisen Foto: Sascha Radke

TV-Anwalt Ingo Lenßen kämpft gegen die Billigairline Ryanair. Am Montag fand eine mündliche Verhandlung vor dem Amtsgericht Berlin-Wedding statt.

 

Der als Autor und TV-Anwalt bekannte Jurist Ingo Lenßen (58, "Lenßen & Partner") kämpft weiter für die Gerechtigkeit. Er klagt für das Start-Up RightNow gegen die Billigairline Ryanair. Bei der mündlichen Verhandlung am Montag vor dem Amtsgericht Berlin-Wedding kam es jedoch zunächst zu keinem Ergebnis. Das Gericht vertagte sich um drei Monate.

Kern des Verfahrens ist die Durchsetzung von Ansprüchen von zahlreichen Passagieren, die einen Flug bei Ryanair gebucht hatten, diesen aber dann stornieren mussten bzw. nicht antreten konnten, beispielsweise aufgrund von Krankheit.

"Es ist ein Skandal, dass Unternehmen wie Ryanair und Easyjet ihre Macht so schamlos ausnutzen, um berechtigte Rückerstattungsansprüche von Verbrauchern abzuwehren und eigene Gewinne zu maximieren", erklärt Lenßen. Er werde weiterhin für die Rechte von Verbrauchern kämpfen.

 

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