Waren es Gentrifizierungsgegner? 16 Meter langes Graffito an Büro von Immobilienfirma

Vorher: Die Fassade des Unternehmens Euroboden in der Baldestraße. Dort wurde am Mittwoch ein Graffito angebracht. Foto: Google Streetview

Ein 16 Meter langes Graffito "ziert" seit Mittwochnacht die Fassade des Büros einer Immobilienfirma in der Baldestraße. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

 

München - Erneut ist die Immobilienfirma Euroboden in der Baldestraße Opfer von Vandalismus geworden. Am Mittwoch zwischen Mitternacht und drei Uhr Morgens haben Unbekannte die Fassade der Firma besprüht. Wie die Polizei berichtet, sprayten sie an der Front eine silberfarbene Wellenlinie über eine Länge von 16 Metern auf.

Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Der Schaden wird auf mehrere hundert Euro beziffert. 

Nicht der erste Vorfall

Der Bauträger hat sich auf die Sanierung und den Bau von Luxuswohnungen spezialisiert. Vor allem in der linken Szene hat das Unternehmen deshalb viele Gegner. Die Firma ist unter anderem für den Bau von Luxuswohnungen in der Erhardstraße 10 verantwortlich. 2015 geriet das Unternehmen mit einer Klage für den Abriss einer Villa in der Kolbergerstraße in die Schlagzeilen.

Bereits im November 2017 hatten Unbekannte einen Altpapier-Container vor den Büroräumen von Euroboden in der Baldestraße in Brand gesetzt. 


Zeugenaufruf der Polizei München: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

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