War ein Reifenplatzer schuld? Alkoholisiert in die Leitplanke - Totalsperre auf der A 95

Totalschaden auf der A 95: Mit seinem Audi krachte ein 35-Jähriger in die Leitplanke und schleuderte über die Autobahn. Foto: T. Gaulke

Ein 35-jähriger Münchner krachte bei voller Fahrt in die Mittelleitplanke der A 95. Das Auto schleuderte mehrere hundert Meter weit. Die Autobahn musste komplett gesperrt werden. Ein Alkoholtest war positiv.

 

Starnberg - Viel Geduld brauchten die Autofahrer am Sonntagmorgen auf der Garmischer Autobahn. Gegen 6 Uhr krachte ein 35-jähriger Münchner mit seinem Auto bei voller Fahrt in die Mittelleitplanke. Die A 95 musste bis Mittag komplett gesperrt werden.

Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Verkehrsunfall in Fahrtrichtung München Höhe Gemeinde Berg. Der Audifahrer blieb unverletzt.

Der 35-Jährige war mit seinem Pkw nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Mittelschutzplanke geprallt. Nach weiteren Schleuderbewegungen kam das Fahrzeug nach über 300 Metern auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Fahrzeugteile und große Mengen Erdreich hatten sich über alle Fahrstreifen beider Richtungsfahrbahnen verteilt.

Es war Alkohol im Spiel

Das total zerbeulte Auto konnte der Münchner noch selbst verlassen. Ein Atemalkoholtest verlief positiv. Trotzdem gab der Unfallverursacher an, dass er aufgrund eines geplatzten Reifens in die Leitplanke krachte. Deshalb musste die Staatsanwaltschaft ein unfallanalytisches Gutachten anordnen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 14 000 Euro.

 

0 Kommentare