Wanderparadies Der Kramer - Ein vergessener Berg

Ein Ausblick zum Träumen. Foto: Fremdenverkehrsverein Garmisch

Gegenüber der Zugspitze und der Alpspitze muss er sich nicht verstecken, der Kramer, einer der vergessenen Hausberge von Garmisch. Wenn die Partenkirchener von ihrem Hausberg dem Wank sprechen, dann setzen die Garmischer hier den Kramer entgegen. Ja, auch sie haben ihren Hausberg, der manchmal unscheinbar daher kommt, aber an seiner Vielfältigkeit in keinster Weise dem Wank hinterher stehen muss.

 

Touren, Touren und nochmal Touren

Am Wanderparkplatz an der Almhütte etwas erhöht gelegen stehen dem Wanderer ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Von hier aus starten die meisten Touren auf und um den Kramer herum. Die einfachste Tour ist wohl die zur St. Martinshütte. Die Hütte ist vom Parkplatz aus direkt zu sehen. Die 1920 eröffnete Hütte ist eine bekannte und beliebte Anlaufstelle für kürzere Touren im Sommer wie im Winter, denn dann liegt sie direkt an der Rodelstrecke. Die knapp 1 Stunde lange (kurze ) Tour ist schnell geschafft, belohnt wird der Wanderer mit urigen Brotzeiten und bayerischen Gerichten. Weiter geht es, wer will, über den Kramerplateauweg hinauf in Richtung Kramerspitze (1983m). Als Rundweg folgt man der Beschilderung zur Stepbergalm (auf 1592m) und über den Stepberg- Almsteig zurück zum Ausgangspunkt. Diese Tour hat eine Strecke von ca. 5 Stunden und erfordert schon etwas mehr Kondition und Durchhaltevermögen. Ganz einfach hingegen ist der Plateauweg, der von der Almhütte auf einem angenehm zu gehenden Höhenweg bis hin zum Pflegersee und wieder zurück ins Tal führt. Dieser ist auch eine beliebte Joggingstrecke bei Einheimischen. Eine lohnenswerte Rast (und ein guter Grund das Auto genau dort abzustellen) ist ein Einkehrschwung in der anfangs erwähnten “Almhütte”, die im Einheimischen Jargon auch “Windbeutelalm “ genannt wird. Grund hierfür die Monster Windbeutel, gefüllt mit Sahne oder Sahne und Kirschen. Kaum abgelaufen kann man sich hier die verlorenen Kalorien postwendend wieder auffüllen.

Vielfalt und weitreichende Ausblicke

Enning, Gelbes Gwänd, Hoher Ziegelspitz (1864m), Grasberg - dies sind nur einige Namen, die im Zusammenhang mit “Wandern rund um den Kramer” genannt werden können und sollten. Die Vielfalt ist weitreichend, die Variationen gewaltig. Unzählige Wege warten darauf erwandert zu werden und ganz ehrlich - selbts als Einheimischer braucht man eine Weile, um sie alle zu entdecken.

 

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