Wahl 2013 und Wahlomat Bundestagswahl läuft in Bayern eher schleppend an

Wahl 2013: Die Bayern machen ihr Kreuzerl Foto: dpa

Der Bundestags-Wahlkampf ist vorbei, jetzt haben die Wähler das Wort. In Bayern wird mit Spannung erwartet, ob die CSU an ihren Erfolg bei der Landtagswahl anknüpfen kann.

 

München – Die Bundestagswahl 2013 hat in Bayern mit eher verhaltenem Andrang begonnen. In den Wahllokalen der größeren Städte des Freistaats lag die Beteiligung in den ersten Stunden nach Beginn der Abstimmung noch etwas niedriger als bei der Bundestagswahl 2009 - damals hatten am Ende so wenige Bayern abgestimmt wie nie zuvor. Allerdings dürften mehr Wähler als beim letzten Mal ihr Kreuz schon vorab gemacht haben: Die Wahlämter berichteten von einem teils deutlichen Plus bei der Briefwahl.

Bundestagswahl 2013 Liveticker: So läuft's bei der Wahl

In München gaben bis 10.00 Uhr laut einer Stichprobe 6,0 Prozent der Wähler ihre Stimme im Wahllokal ab, vor vier Jahren waren es bis dahin schon knapp 7,5 Prozent. Erfahrungsgemäß nutzen vor allem ältere Bürger und Kirchgänger den Vormittag, um ihre Stimme abzugeben. Die meisten Wähler machen am Nachmittag ihre Kreuze.

Bei der Bundestagswahl 2009 hatte die Wahlbeteiligung in Bayern am Ende den Negativ-Rekord von 71,6 Prozent erreicht. Damit lag der Freistaat allerdings immer noch etwas über dem Bundes-Durchschnitt.

In Bayern wird insbesondere mit Spannung erwartet, ob die CSU an ihren Landtagswahl-Triumph vom vergangenen Sonntag anknüpfen kann und ob die FDP im Freistaat nun mehr als fünf Prozent der Stimmen holt. Die Bundestagswahl vor vier Jahren war für CSU und SPD ein Desaster gewesen: Die CSU hatte im Freistaat lediglich 42,5 Prozent geholt, die SPD nur 16,8 Prozent.

 

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