Wie der "Südwestrundfunk" berichtet, hat Stuttgarts Benjamin Pavard bereits einen Vertrag beim FC Bayern unterschrieben. Demnach wird der Weltmeister ab 2019 in München spielen.

München - Einem Bericht des "SWR" zufolge hat Benjamin Pavard bereits beim FC Bayern unterschrieben. Der Verteidiger vom VfB Stuttgart soll den neuen Vertrag bereits während der WM in Russland unterzeichnet haben.

Demnach soll der frischgebackene Weltmeister ab 2019 beim deutschen Rekordmeister anheuern – die Bayern machen dann von der Ausstiegsklausel des 22-Jährigen Gebrauch und zahlen eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro an die Schwaben. Dem "SWR"-Bericht zufolge soll es zwischen dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart aktuell allerdings sogar Gespräche über einen früheren Transfer, also noch in diesem Sommer, geben. (Lesen Sie auch: VfB Stuttgart kämpft kreativ um Pavard)

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Benjamin Pavard: Kommt es zum Leih-Deal?

Zuletzt betonte Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke, dass der Verein Pavard in diesem Sommer noch nicht abgeben wird. "Wir werden Benjamin Pavard in diesem Jahr definitiv nicht für 50 Millionen Euro verkaufen. Wir werden alles daran setzen, dass er ein weiteres Jahr bei uns spielt", so Reschke. Möglicherweise läuft es auf einen Leih-Deal hinaus: Die Bayern verpflichten Pavard schon in diesem Sommer und verleihen ihn direkt darauf allerdings wieder an die Stuttgarter. (Lesen Sie auch: Ein Rückschlag formte Pavard zu einem Topspieler)

Schon seit Wochen wird über einen möglichen Transfer von Pavard zum FC Bayern spekuliert. Der Franzose ist einer der Shootingstars der WM und spielte sich beim Turnier in Russland in den Fokus der europäischen Topklubs. Der Vertrag des 22-jährigen Pavard in Stuttgart läuft bis zum 30. Juni 2021. Im Sommer 2019 gibt es aber eine Ausstiegsklausel in Höhe von 35 Millionen Euro. Bei einer sofortigen Verpflichtung müssten die Bayern sicherlich deutlich mehr an den VfB bezahlen.

Das sagt FCB-Trainer Kovac zur Causa Pavard

Bayern-Trainer Niko Kovac wollte sich nicht direkt zu einer möglichen Verpflichtung von Pavard äußern. "Ich kann diesbezüglich gar nichts sagen. Da müssen sie Brazzo (Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic, d. Red.) fragen", sagte Bayern-Trainer Niko Kovac bei der Pressekonferenz am Donnerstag in München. Er könne aber "schon bestätigen, dass er ein richtig guter Spieler ist, das hat er schon bewiesen".

Akuten Handlungsbedarf sieht der Kroate dennoch nicht. Er erklärte: "22 Feldspieler sind schon das Maximum. Das sind viele Spieler. Alle wollen spielen. Und es wird eine schwere Aufgabe werden für den Trainer, alle bei Laune zu behalten. Deswegen müssen wir da jetzt nicht über einen anderen Spieler reden."

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Video: Fast wäre Pavard bei 1860 gelandet

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