Vorsitz der Bayern-SPD Auch ein Niederbayer will Pronold beerben

Florian Pronold legt seinen Vorsitz bei der Bayern-SPD nieder. Foto: dpa

Überraschend hat sich ein sechster Kandidat gemeldet, für die Nachfolge von Florian Pronold als Vorsitzender der Bayern-SPD.

München - Zuerst wollte ihn keiner haben, aber seit Florian Pronold vor drei Wochen bekanntgegeben hat, dass er nicht mehr Vorsitzender der Bayern-SPD sein will, melden sich immer mehr Bewerber, um seine Nachfolge anzutreten.

Nach fünf Kandidaten aus Oberbayern ist mit Uli Aschenbrenner aus Ascha (Lankreis Straubing-Bogen) auch ein Niederbayer dabei. Der Berufsschullehrer (48) meldete als Nachzügler am Rosenmontag seine Ambitionen an, wie die Mittelbayerische Zeitung berichtet.

Der Urwahl stellen sich außer Aschenbrenner die bisherige Generalsekretärin Natascha Kohnen. Pronolds Wunsch-Nachfolgerin hatte als erste den Hut in den Ring geworfen. Es folgten der Münchner Landtagsabgeordnete Florian von Brunn, der Experte für Arbeitnehmerfragen und Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel, der Münchner SPD-Ortsvorsitzende Gregor Tschung und der Pfaffenhofener Kommunalpolitiker Markus Käser, der von der Basisinitiative „Zeit für die Mutigen“ gestützt wird.

Weitere Überraschungskandidaten sind nicht ausgeschlossen – die Bewerbungsfrist endet erst am Dienstag um Mitternacht.

 

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