Vorschau zu Gute Zeiten oder schlechte Zeiten Aus von Felix von Jascheroff: Die Karrieren der Ex-"GZSZ"-Stars

Widmet sich wieder der Musik: Ex-"GZSZ"-Star Yvonne Catterfeld Foto: Hannes Casper

Schock für alle Fans der Dauer-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten": Felix von Jascheroff alias Barbesitzer John Bachmann steigt aus der Serie aus. Doch die Fans können beruhigt sein, seiner Karriere muss dies keinen Abbruch tun. Denn schon zahlreiche Ex-"GZSZ"-Schauspieler feierten nach ihrem Engagement große Erfolge - spot on news wirft einen Blick auf die Lebensläufe ehemaliger "GZSZ"-Sternchen.

Berlin - Sind es gute Zeiten oder schlechte Zeiten, die Soap-Stars drohen, wenn sie, wie just Felix von Jascheroff (31), das gemachte Nest von Deutschlands ältester Seifenoper "GZSZ" verlassen? Angefangen bei Urgestein Andreas Elsholz über TV-Sternchen Alexandra Neldel bis hin zu Sängerin Yvonne Catterfeld: Viele Serien-Stars feierten während ihrer Zeit bei der RTL-Produktion große Erfolge abseits des Fernsehschirms und auch danach blühte ihre Karriere auf. Wir werfen einen Blick auf den Werdegang der bekanntesten "GZSZ"-Abgänger.

Andreas Elsholz (41), von 1992 bis 1996 in der Serie, 963 Folgen

Er brachte Mädchen- und Frauenherzen in der Rolle des Heiko Richter zum Schmelzen. Von der ersten Folge der Serie an spielte Elsholz mit - und nutzte die dadurch erlangte Bekanntheit zu einem Ausflug in die Musikwelt. Seine Versuche als Rapper blieben jedoch Bescheiden, den größten Erfolg hatte er mit "Immer noch verrückt nach Dir" - der Song blieb acht Wochen in den Charts. Nach dem Serienaus versackte auch die Gesangskarriere, allerdings blieb er dem Filmgeschäft treu. So wirkte Elsholz lange Zeit in "Dr. Stefan Frank - Der Arzt, dem die Frauen vertrauen" mit oder tauchte in drei "Rosamunde Pilcher"-Verfilmungen auf. Aktuell spielt er Theater und zieht im November mit dem Stück "Harry & Sally" durch Deutschland.

Alexandra Neldel, von 1996 bis 1999 in der Serie, 677 Folgen

Bereits während ihrer Zeit bei "GZSZ" wagte sich Alexandra Neldel in den Playboy. Geschadet haben die Soap und der Nacktauftritt ihrer Karriere nicht, im Gegenteil. Die Berlinerin wirkte in zahlreichen erfolgreichen Filmen wie "Bang Boom, Bang", "Lammbock" oder "Barfuss" mit. Vor allem im TV aber feierte Neldel große Erfolge, unter anderem mit ihrer Telenovela "Verliebt in Berlin" oder dem Fernsehfilm "Die Wanderhure", für den sie sogar für den Deutschen Fernsehpreis nominiert war. Zuletzt spielte Neldel in "Der Minister" die Rolle der Viktoria von und zu Donnersberg, angelehnt an Stephanie zu Guttenberg. Am 29. November erscheint ihr Kinofilm "Die verbotene Frau".

Oli Petzokat (35), von 1998 bis 1999 in der Serie, 480 Folgen

Ähnlich wie Kollege Elsholz versuchte sich Petszokat alias Oli P. als Musiker - mit deutlich mehr Erfolg. "Flugzeuge im Bauch", ein Rap-Cover des Grönemeyer-Songs schaffte es in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Platz eins der Charts. Diesen Erfolg konnte er auch mit Maffay-Cover "So bist du" feiern. Im Fernsehen war der Berliner als Moderator verschiedenster Shows zu sehen, dazu gehörten "Big Brother" oder die Game-Show "5 gegen 5". Aktuell spielt Petszokat Theater - in Dresden ist er seit Januar in dem Stück "Elling - Zwei gegen den Rest der Welt" zu sehen.

Jeanette Biedermann (33), von 1999 bis 2004 in der Serie, 1043 Folgen

Auch Jeanette Biedermann nutzte die Serie, um ihre musikalische Karriere anzuschieben. Insgesamt veröffentlichte sie sieben Studioalben, den größten Erfolg feierte die 33-Jährige mit "Rock My Life" und "Break On Through". Eine Sängerin mimte sie auch im "Tatort: Schwelbrand". Neben ihrem langen "GZSZ"-Engagement feierte Biedermann auch mit einer weiteren Serie Erfolge: Die Telenovela "Anna und die Liebe" lief fünf erfolgreiche Jahre, als Hauptdarstellerin wirkte sie in 692 Folgen mit. Seit 2000 ist Biedermann für das Deutsche Rote Kreuz tätig, im Rahmen dessen erhielt sie 2011 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Jüngst wagte sie sich auf die Theaterbühne und spielte Ende Oktober bei den Berliner Jedermann-Festspielen.

Yvonne Catterfeld (33), 2001 und von 2002 bis 2005 in der Serie, 694 Folgen

Musikalisch ging es auch für Yvonne Catterfeld während ihrer Soap-Zeit nach oben. Aber nicht nur die Serie hatte daran ihren Anteil - auch ein gewisser Dieter Bohlen, der 2003 "Für dich", den ersten Nummer-eins-Hit Catterfelds produzierte. Nach zwei Erfolgsalben stieg Catterfeld bei "GZSZ" aus, um ihre Gesangskarriere zu forcieren. So schaffte es ihr drittes Album ebenfalls auf Platz eins der Charts. Danach wurde es allerdings eher ruhiger um die Musikern, weitere Aufnahmen floppten. Doch nachdem sich die Erfurterin drei Jahre auf das Schauspiel konzentriert hat, will sie es jetzt wieder wissen: Am 22. November erscheint ihr sechstes Album mit dem Titel "Lieber so", auf dem Catterfeld ganz neue Töne anschlagen wird. Eine erste Kostprobe gibt die neue Single "Pendel", die 8. November erscheint.

 

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