Vorgehen bei Griechenland-Anleihen Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Bad Bank der HRE

Die Bad Bank der verstaatlichten Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) ist nach Vorwürfen im Zusammenhang mit ihrem Vorgehen bei Griechenland-Anleihen ins Visier der Staatsanwaltschaft München geraten.

 

München - Bereits im September sei "von Amts wegen" ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue gegen die Verantwortlichen der FMS Wertmanagement (FMSW) eingeleitet worden, erklärte die Behörde am Mittwoch und bestätigte damit einen Bericht der Wochenzeitung "Die Zeit".

Dabei gehe es um die Frage, ob ein Schaden dadurch entstanden sei, dass das Unternehmen als Nachfolger der HRE griechische Staatsanleihen mit einem zu niedrigen Erlös veräußert habe, oder ob es sich um eine straflose unternehmerische Entscheidung handele, erläuterte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Dazu seien auch Strafanzeigen eingegangen.

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Die FMSW wies darin erhobene Vorwürfe zurück und sagte der Staatsanwaltschaft zugleich volle Kooperationsbereitschaft zu. Hintergrund ist ein Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" aus dem September, in dem von Missmanagement bei der Bad Bank die Rede gewesen war.

 

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