Vorerst keine Investitionen Draxler-Millionen: Schalke will Schulden tilgen

Schalke-Manager Horst Heldt (rechts) und Nationalspieler Julian Draxler, den es auf den letzten Transfer-Drücker zum VfL Wolfsburg zog. Foto: dpa

Der FC Schalke 04 investiert sein gerade erst erwirtschaftetes Geld nicht sofort in neues Personal: Laut Manager Horst Heldt soll der Klub weiter entschuldet werden.

 

Gelsenkirchen - Der FC Schalke 04 will mit der Millionen-Einnahme durch den Transfer von Nationalspieler Julian Draxler zum VfL Wolfsburg auch einen Teil seiner Verbindlichkeiten abtragen.

"Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, werden wir sicher einen Teil davon in den Kader reinvestieren", sagte Manager Horst Heldt im Interview mirt dem "kicker-sportmagazin".

"Aber wir waren und sind uns im Vorstand auch einig, dass wir uns verpflichtet sehen, den Verein weiter zu entschulden."

Laut Heldt ist es das Ziel des Bundesligisten, der derzeit rund 160 Millionen Euro Verbindlichkeiten haben soll, "unter die 100-Millionen-Marke zu kommen. Es ist ein ambitioniertes Ziel, aber wir werden es erreichen".

Sportlich sei Draxlers Weggang zwar ein "Qualitätsverlust", räumte Heldt ein: "Es gilt den Verlust zu akzeptieren, zugleich ist es auch eine Chance für andere, sich zu präsentieren und mehr Verantwortung zu übernehmen."

Auch in Sachen Wechselambitionen von Kevin-Prince Boateng gibt es Neuigkeiten: Wie Boatengs Berater Edoardo Crnjar der "Bild"-Zeitung erklärte, bleibt Boateng dem FC Schalke 04 erhalten - obwohl der Klub den Prof eigentlich hatte loswerden wollen. Doch mehrere Wechsel platzten in letzter Sekunde.

 

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