Vor WM-Start Kolumbiens Bayern-Profi James: Ärger wegen Wahlplakat

Der kolumbianische Nationalspieler James Rodríguez (links) und sein Teamkollege Radamel Falcao. Foto: Luisa González/colprensa/dpa

Für James Rodríguez verläuft die Phase unmittelbar vor dem WM-Start der kolumbianischen Nationalelf am Dienstag gegen Japan unruhig: Im Mannschaftstraining fehlte er zuletzt angeschlagen, zudem wird sein Konterfei für Wahlwerbung missbraucht.

Kasan - Das ist kein Spaß: Ohne die Zustimmung von James Rodríguez ist ein Porträtfoto des Profis vom FC Bayern für Wahlwerbung in dessen Heimatland Kolumbien benutzt worden. Das berichtet die "Bild".

Dies ausgerechnet jetzt, wo sich der 26-Jährige auf die Weltmeisterschaft in Russland konzentriert. Fanatiker der linken Bewegung "Colombia Humana" werben mit dem Konterfei des WM-Torschützenkönigs von 2014. 

"Ich kenne die Armut in meinem Land, weil ich sie erlitten habe. Ich will eine Veränderung für mein Land. Wir wollen nicht mehr dasselbe. Kolumbien verdient Frieden", steht da neben dem Plakat des Kandidaten Gustavo Petro. Am Sonntag entscheidet in Kolumbien eine Stichwahl über den neuen Präsidenten.

In Kasan trifft Kolumbien an kommenden Dienstag zum Turnier-Auftakt auf Japan. Am Donnerstag fehlte James Rodríguez wegen leichter muskulärer Beschwerden beim Mannschaftstraining der Kolumbianer. Nach Medienangaben trainierte er ebenso wie sein angeschlagener Teamkollege Wilmar Barrios im Kraftraum.

Dabei soll es sich um eine Vorsichtsmaßnahme handeln. Wegen einer fiebrigen Erkältung hatte James schon für das letzte Trainingsmatch gegen eine U19-Auswahl des FC Genua absagen müssen.

 

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