Der TSV 1860 bangt vor dem Heimspiel gegen Energie Cottbus um Daniel Wein. Nach einem Schlag auf sein Sprunggelenk in der Mittwochseinheit fehlte der Abräumer im Abschlusstraining. Sportchef Gorenzel erklärt Weins Achillesferse.

München -  Der TSV 1860 bangt im anstehenden Heimspiel am Freitagabend gegen Energie Cottbus (19 Uhr, im AZ-Liveticker) um Daniel Wein. Der Abräumer der Löwen hat sich am Mittwoch im Training verletzt, nun ist sein Einsatz ungewiss.

"Gestern hat er einen Schlag drauf bekommen und wurde danach mehrmals gecheckt von unseren Ärzten und dem Operateur. Es ist noch nicht sicher, ob er spielen kann", sagte Sportchef Günther Gorenzel der AZ am Donnerstagvormittag, zeigte sich aber zuversichtlich.

Daniel Wein: keine neue Verletzung am Sprunggelenk

Wie der 46-Jährige erklärte, müsse man wegen Weins Vorgeschichte genauer hinsehen: "Es handelt sich dabei um keine frische Verletzung. Daniel ist schon einmal am Sprunggelenk operiert worden. Wenn er keinen Schlag draufbekommt und nicht umkippt, kann er schmerzfrei spielen und trainieren."

Gorenzel weiter, wohlwissend um die Tatsache, dass es im Laufe der Saison immer wieder zu den geschilderten Szenen kommen kann - und wird: "Wenn aber etwas passiert, ist es so, dass aufgrund der Vorgeschichte immer wieder Probleme auftreten können."

Gorenzel: höheres Verletzungsrisiko bei Wein

Dabei sei klar, dass "ein operiertes Gelenk generell ein höheres Risiko" berge. Nicht zuletzt wegen Weins Achillesferse Sprunggelenk wäre es durchaus plausibel für 1860, sich im defensiven Mittelfeld noch einmal zu verstärken, weshalb wie Sechzger offenbar ein Auge auf Romuald Lacazette geworfen haben.