Vor Spiel gegen VfL Bochum Aigner: "Wir dürfen keinen Schritt weniger machen"

Mahnt vor dem letzten Heimspiel gegen Bochum: Stefa Aigner, Flügelflitzer des TSV 1860. Foto: dpa

Urlöwe Stefan Aigner hat vor dem letzten Saison-Heimspiel am 33. Spieltag davor gewarnt, Gegner VfL Bochum und den Endspurt im Abstiegskampf nach dem 2:1-Auswärtssieg in Dresden auf die leichte Schulter zu nehmen. "Der Klassenerhalt ist noch nicht eingetütet. Es ist immer noch extrem eng"

 

München - Dieses Szenario würde irgendwie zum krisenumwobenen TSV 1860 der letzten Jahre passen: Da zitterst Du zum dritten Mal in Folge um den Klassenerhalt, schaffst bei Dynamo Dresden einen wichtigen Auswärtssieg und könntest Dich theoretisch - unter Mithilfe der Konkurrenz - am vorletzten Spieltag vorzeitig retten. Dann bekommst Du es, schon im sicheren Glauben an den Nichtabstieg, im letzten Heimspiel gegen den VfL Bochum (Sonntag, 15.30 Uhr, im AZ-Liveticker)) nicht auf den Rasen. Vor einem solchen Szenario warnt Urlöwe Stefan Aigner.

"Der Klassenerhalt ist noch nicht eingetütet", mahnt der 29-Jährige im Gespräch mit der AZ, "es ist immer noch extrem eng, wir haben nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Wir wissen aber auch, dass wir einen Riesen-Sprung machen können, wenn wir am Wochenende gegen Bochum drei Punkte holen."

Aigner: "Nochmal genauso marschieren wie in den letzten Spielen"

Der Rückkehrer von Eintracht Frankfurt zu seinem Herzensklub wisse, dass auch die Tatsache dass es für die Ruhrpottklub um nichts mehr gehe, nur bedingt Aussagekraft habe: "Wir müssen weiter so auftreten, wie wir das in den letzten drei Spielen getan haben – vor allem bei Dynamo Dresden. Bochum hat wie Dresden nichts mehr zu verlieren. Das ist nicht immer ein Nachteil."

Aigners Botschaft daher: "Wir dürfen keinen Schritt weniger machen. Das wird ein ganz schwieriges Spiel für uns und es heißt, nochmal alles reinzuhauen, genauso zu marschieren wie in den letzten Spielen -– und dann hoffentlich wieder drei Punkte einzufahren."

Dann könne man es aus eigener Kraft schaffen und müsse nicht auf die anderen Kellerkinder blicken: "Am besten ist einfach, wenn wir selbst unsere Hausaufgaben machen, dann müssen wir uns über alles andere keine Gedanken machen." Ob schon gegen Bochum, oder am 34. und letzten Spieltag beim 1. FC Heidenheim.

 

8 Kommentare