Vor Drama am Langwieder See Ertrunkener Student (20) klagte über Schmerzen in der Brust

Der junge Student geht im Langwieder Badesee einfach unter (Symbolbild) Foto: Gregor Feindt

Der junge Tote vom Langwieder Badesee war vor dem Ertrinken in einen Radlunfall verwickelt. Danach klagt er über Schmerzen in der Brust. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Langwied - Nach der Tragödie am Langwieder See hat die Staatsanwaltschaft nun die Ermittlungen aufgenommen. Am vergangenen Freitag war ein junger Mann beim Schwimmen in dem Badesee ertrunken. Mit zwei Spezln war der 20-jährige Student abends an den See gefahren. Beim Schwimmen im See war der junge Mann plötzlich untergegangen.

Die Freunde setzen einen Notruf ab. Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr begannen nach der Ankunft am See sofort mit der Suche. Dazu wurden zwei Boote und vier Feuerwehrtaucher eingesetzt.

Nach etwa einer Viertelstunde konnten Feuerwehrtaucher den Mann finden. Sie brachten ihn an das Ufer. Dort versuchten die Einsatzkräfte den leblosen Mann wiederzubeleben. Die Reanimation blieb ohne Erfolg. Der 20-Jährige verstarb am Langwieder See.

Nun wurde bekannt, dass der Student am Mittag vor seinem Besuch am See mit seinem Radl in einen Verkehrsunfall verwickelt war. In der Meyerbeerstraße kam es zu einem Zusammenstoß mit anderen Radfahrern. Er hatte danach angegeben selbst zum Arzt gehen zu wollen. Zudem habe er über Schmerzen an der Brust geklagt.

Deshalb hatte die Staatsanwaltschaft eine Obduktion anberaumt. Eine eindeutige Todesursache konnte die Rechtsmedizin laut dem aktuellen Polizeibericht nicht feststellen. "Nach Sachlage wird jedoch von einem Ertrinkungstod ausgegangen", heißt es in dem Bericht

 

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