Vor dem Spiel gegen Union Berlin PK zum Nachlesen: "Über Feuer laufen bringt nichts"

1860-Coach Torsten Fröhling und sein Mittelfeldakteur Dominik Stahl. Foto: sampics

Torsten Fröhling und Dominik Stahl standen am Freitag vor dem Spiel des TSV 1860 gegen Union Berlin Rede und Antwort. Lesen Sie, was die Löwen zu sagen hatten.

 

München - Vier Spiele bis zum Saisonende müssen die Löwen weiter um den Klassenerhalt bangen. Mit zwei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge geht der TSV in das Spiel am Sonntag gegen Berlin (ab 13.30 Uhr in der Allianz Arena). Es ist das vorletzte Heimspiel, und nach dem 4:1 im Hinspiel hoffen alle an der Grünwalder Straße, dass den Löwen ein erneuter Dreier gelingt, um sich weiter von unten abzusetzen. Trainer Torsten Fröhling und Mittelfeldakteur Dominik Stahl lieferten auf der Spieltags-Pressekonferenz einen Ausblick auf die Partie.

12.48 - TF: "Ich halte nicht viel von Statistiken. Wir müssen eine Menge mehr machen, um die Punkte in München zu behalten."

12.49 - DS: "Wir wissen, was wir vor der Brust haben. Die kommen nicht zum Spaß hierher, um sich München anzuschauen. Gegen Bochum haben wir freulich erfahren können, dass das Spiel nicht nur 90 Minuten geht."

12.50 - DS: "Wir haben im Training viel gemacht und sind mit schweren Beinen nach Hause gegangen."

12.51 - TF: "Wir erwarten einen Gegner, der sehr hart spielt, der offensiv spielt und vorne mit Polter einen Spieler haben, der ähnlich wie Rubin die Bälle gut festmachen können. Die Spielweise des Gegners müssen wir zu unseren Gunsten nutzen. Darauf haben wir hingearbeitet."

12.52 - TF: "Wir müssen von der Einstellung her dem Gegner zeigen: Bis hierhin und nicht weiter."

12.52 - TF: "Mulic, Annan, Claasen, Bedia und Simon fallen aus. Bei Simon kann es sein, dass wir ihn noch mal wiedersehen. Bedia haben wir mit einer Kapselverletzung rausgenommen, damit er sich wie Rubin Okotie richtig regeneriert und eine richtige Behandlung bekommt. Grundsätzlich können wir mit allen noch mal rechnen, auch bei Mulic sieht es nicht schlecht aus. Vielleicht sind alle noch mal zum letzten Spiel einsatzbereit."

12.54 - TF: "Rubin ist ein großer Spieler, der durch seine Körpermasse ganz anders den Ball absichern und Kopfballduelle gewinnen. Es ist kein großer Unterschied, sondern ein Größenunterschied. Stephan hat gegen Bochum auf eine andere Art gezeigt, wie man Gegner weghalten und Bälle behaupten kann. Das muss man ihm hoch anrechnen."

12.56 - DS: "Ich hole mir meine Sicherheit nach und nach zurück. Die Spielfitness holt man sich aber nur im Spiel zurück. Ich fühle mich gut, ich fühle mit fit. Das ist schwer in Prozent auszudrücken. 100 Prozent Wille kann ich aber zusichern."

12.57 - TF: "Als ich übernommen habe, waren es noch 13 Spiele. Damals standen wir nicht gut da, heute stehen wir immer noch nicht gut da. Aber die Mannschaft hat die Situation angenommen, ist zusammengerückt, hat den Glauben gefunden, dass es funktioniert. Mit ihnen über Feuer laufen bringt nichts. Selbstvertrauen holst du dir nur über Erfolge."

12.59 - TF: "Beim ersten Mal, als die Mitarbeiter die Klatschparade gemacht haben, hatten wir schon Gänsehaut. Das ist ein Zeichen, dass die Leute an uns glauben. Das ist ein schönes Gefühl, beinhaltet aber auch Verantwortung."

13.00 - DS: "Das hat uns unterbewusst vielleicht sogar noch mal einen Schritt mehr gehen lassen. Wir gehen da gemeinsam durch, alle stehen zusammen."

13.01 - TF: "Wir können nur unseren Fans zurückgeben und zeigen, dass wir bedingungslos kämpfen, um die Klasse zu halten. Wenn wir das Spiel gegen Union positiv gestalten, mit allem, was dazu gehört - kratzen, beißen - dass dann gegen Nürnberg noch mal eine ganz andere Resonanz im Stadion herrscht."

13.02 - TF: "Ich habe heute das erste Mal gehört, dass schon über 30.000 Tickets gegen Nürnberg verkauft sind. Das ist natürlich großartig. Aber für mich zählt jetzt nur Union Berlin."

13.04 - Der Verein erwartet gegen Union Berlin ca. 18.500 Zuschauer in der Allianz Arena. Damit endet die Pressekonferenz mit Torsten Fröhling und Dominik Stahl. Das Spiel am Sonntag wird um 13.30 Uhr angepfiffen.

 

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