Vor CL-Achtelfinale bei Juve Verzichtet Bayern-Coach Guardiola auf die "Mini-Abwehr"?

Neuer Abwehrchef? Arturo Vidal. Foto: dpa

Es ist das Thema vor dem Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale: Wie geht der Bayern-Trainer mit der Verletztenmisere in der Abwehr um? Während Lahm in Turin kein Problem sieht, hat Guardiola womöglich andere Pläne.

 

München - Da kann Bayern-Kapitän Philipp Lahm noch so sehr beschwichtigen: Das Thema "Größe" in der Münchner Defensive könnte sich im Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Vorjahresfinalist Juventus Turin (ab 20.45 Uhr im AZ-Liveticker) sehr wohl zu einem Problem auswachsen.

"In Standardsituationen ist man sicherlich ein bisschen im Nachteil, aber wir waren in den letzten Jahren nie die größte Mannschaft und haben es trotzdem immer gut hinbekommen", sagte Lahm in einem exklusiven Interview mit "Sky Sport News HD".

Leider seien viele Spieler bei uns verletzt - vor allem die Innenverteidiger, das Wichtigste sei aber, dass die Spieler die Qualität haben, um den Aufgaben in der Champions League gewachsen zu sein. Lahm: "Und diese haben wir definitiv in unseren Reihen."

 

Der FC Bayern muss ohne die verletzten Jerome Boateng, Javi Martínez und Holger Badstuber beim italienischen Rekordmeister auf seine "Mini-Abwehr" mit David Alaba (1,80 m), Joshua Kimmich (1,76), Lahm (1,70) und Juan Bernat (1,70) setzen.

Ob die Defenive der Münchner am Dienstagabend tatsächlich so aussieht, ist nicht so sicher.

Womöglich zaubert Trainer Pep Guardiola doch noch ein Ass aus dem Ärmel und überrascht die Italiener im Klassiker mit einer ganz anderen Variante. Die könnte so aussehen: Ex-Juventus-Profi Arturo Vidal könnte in einer neuformierten Dreierkette den Chef geben, flankiert wird der Chilene von Philipp Lahm und David Alaba.

In diesem Fall fungieren die Spanier Xabi Alonso und Thiago als Abräumer vor der Abwehr. Für Joshua Kimmich wäre also kein Platz in der FCB-Startelf.

 
 

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