Vor 1860-Duell mit Düsseldorf Wittek, Adlung und Matmour droht Sperre

Drei Blaue, zwölf Gelbe (v.l.): Daniel Adlung, Maxi Wittek und Karim Matmour haben bereits jeweils vier gelbe Karten angesammelt. Foto: Rauchensteiner/Augenklick (3)

Der TSV 1860 hat schon jede Menge verletzte Spieler zu beklagen. Ein weiteres Trio droht bald aus einem anderen Grund auszufallen - und muss sich zusammenreißen.

 

München - Stefan Aigner, Ivica Olic, Lucas Ribamar, Milos Degenek, Filip Stojkovic, Goran Sukalo, Krisztian Simon - sie alle fehlen dem TSV 1860 verletzt - und Olic nach dessen Zwei-Spiele-Sperre wegen verbotener Sportwetten gleich aus doppeltem Grund. Drei weitere Löwen drohen vor dem anstehenden Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag (13.30 Uhr, AZ-Liveticker) bald aus einem anderen Grund auszufallen.

Linksverteidiger Maximilian Wittek, Mittelfeld-Stratege Daniel Adlung und Flügelflitzer Karim Matmour haben bereits jeweils vier gelbe Karten angesammelt. Heißt: Bei einer weiteren Verwarnung müssten Wittek, Adlung oder Matmour aufgrund einer Gelbsperre für je ein Spiel zusehen. Sollte also ein Akteur des Trios gegen die Fortunen "sündigen", würde er beim Auswärts-Auftritt der Sechzger bei Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart am Donnerstag fehlen.

Obwohl keiner der Spieler zuletzt glänzen konnte, wären weitere Ausfälle schmerzlich für die Sechzger - gerade links in der Abwehrkette, denn für Witte stünde nicht einmal mehr ein gelernter Linksverteidiger als Ersatz bereit. Neuzugang Sebastian Boenisch ist zwar ein solcher, wird aber von Trainer Kosta Runjaic im Zentrum gebraucht.

"Wir müssen da ein bisschen aufpassen, dass wir uns nicht selbst noch weiter dezimieren", hatte Runjaic zur AZ über die drohenden Gelbsperren erklärt, "da gilt es, den Spagat zu schaffen." Für Wittek, Adlung und Matmour heißt es also: aufpassen, aber trotzdem reinhängen und für einen Heimsieg der Giesinger kämpfen.

 

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